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02.09.2011

19:22 Uhr

Arbeitslosenzahlen

Obamas große Job-Depression

VonNils Rüdel

Die US-Wirtschaft kommt einfach nicht auf die Beine: Kaum Wachstum und der Arbeitsmarkt ist eingefroren, wie die neuesten Zahlen zeigen. Verantwortlich gemacht wird Präsident Obama. Für ihn wird es immer enger.

US Präsident Barack Obama AFP

US Präsident Barack Obama

WashingtonUnd wieder eine schlechte Nachricht. Nachdem die Regierung erst ihre eigene Wachstumsprognose kassieren musste, gab es am Freitag eine neue Hiobsbotschaft vom Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitplätze blieb im August überraschend unverändert. Auch die Arbeitslosenquote verharrte bei 9,1 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte.  

Für das Weiße Haus ein „nicht zu akzeptierendes hohes Niveau“, wie es eilig hieß. Und für US-Präsident Barack Obama eine Katastrophe: Der dümpelnde Arbeitsmarkt ist Obamas dümpelnder Arbeitsmarkt. Und bereits jetzt ist der Präsident in den Umfragen schwer angeschlagen, Der Wahlkampf ist hart, und er dreht sich diesmal fast ausschließlich um Jobs.

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Der neueste Arbeitsmarktbericht sei „ein weiterer Beweis dafür, dass Präsident Obama versagt hat“, triumphierte am Freitag der republikanische Präsidentschafts-Bewerber Mitt Romney. Laut einer Umfrage der Universität Quinnipiac trauen inzwischen mehr Amerikaner dem ehemaligen Gouverneur von Massachusetts zu, die Wirtschaft in Gang zu bekommen, als dem Präsidenten. Die Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent ist für Obama eine schwere Last. Dass sich an der Zahl bald  etwas ändern wird, glaubt noch nicht einmal die Regierung selbst. Ihren jüngsten Prognosen nach werde sich die Quote auch bis ins kommende Jahr nicht wesentlich ändern. Es ist das Jahr des Präsidentschaftswahlkampfes.

Deshalb sucht Obama die Flucht nach vorn: In einer großen Rede vor dem Kongress am nächsten Donnerstag will er seine Pläne verkünden, „wie wir Amerika zurück an die Arbeit bekommen“. Nach Medienberichten plant Obama unter anderem Steuervergünstigungen für Unternehmen, Änderungen bei der Arbeitslosenversicherung sowie Ausgaben für Infrastrukturprojekte.

Obamas Sprecher Jay Carney hatte kürzlich bereits angekündigt, dass die Schritte die Arbeitslosenquote unter neun Prozent drücken würden. Genauer wollte er es allerdings lieber nicht sagen. Wirtschaftsberater Gene Sperling erwartet eine „signifikante Wirkung“. „Keine Frage, wir brauchen ein stärkeres Jobwachstum, überhaupt ein stärkeres Wachstum“, sagte er der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Kommentare (7)

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Pendler

02.09.2011, 20:53 Uhr

Wen wunderts

die USA ist in die Mitrtelmäßigkeit abgesunken
keine Ideale
keine Zukunft

Hauptsache sie füttern die sozial-Bedürftigen. Naja, evtl. bringen die Helden von der Tea Party den Amis ihren Stolu zurück. Was ist nur aus dem Land geworden, was früher mal einen J.F. Kennedy hatte, was zum Mond flog und was die New Economy hervor gebracht hat.

Ein President läßt sich von einer Praktikantion "bedienen" und erwischen und inzwischen geht es nur noch darum, billigen Plunder aus China zu konsumieren.

Pendler

02.09.2011, 20:53 Uhr

Wen wunderts

die USA ist in die Mitrtelmäßigkeit abgesunken
keine Ideale
keine Zukunft

Hauptsache sie füttern die sozial-Bedürftigen. Naja, evtl. bringen die Helden von der Tea Party den Amis ihren Stolu zurück. Was ist nur aus dem Land geworden, was früher mal einen J.F. Kennedy hatte, was zum Mond flog und was die New Economy hervor gebracht hat.

Ein President läßt sich von einer Praktikantion "bedienen" und erwischen und inzwischen geht es nur noch darum, billigen Plunder aus China zu konsumieren.

Pendler

02.09.2011, 20:53 Uhr

Wen wunderts

die USA ist in die Mitrtelmäßigkeit abgesunken
keine Ideale
keine Zukunft

Hauptsache sie füttern die sozial-Bedürftigen. Naja, evtl. bringen die Helden von der Tea Party den Amis ihren Stolu zurück. Was ist nur aus dem Land geworden, was früher mal einen J.F. Kennedy hatte, was zum Mond flog und was die New Economy hervor gebracht hat.

Ein President läßt sich von einer Praktikantion "bedienen" und erwischen und inzwischen geht es nur noch darum, billigen Plunder aus China zu konsumieren.

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