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10.09.2013

07:23 Uhr

Arbeitsmarkt

Im Ruhrgebiet entstehen neue Jobs

ExklusivDas Ruhrgebiet steht für eine kriselnde Wirtschaft, eine hohe Arbeitslosigkeit, leere öffentliche Kassen. Neuen Mut macht der Region jedoch ein Arbeitsmarkt-Index, der eine hohe Einstellungsbereitschaft signalisiert.

Die Zeche Zollverein ist das Wahrzeichen von Essen geworden. dpa

Die Zeche Zollverein ist das Wahrzeichen von Essen geworden.

DüsseldorfFür das krisengeplagte Ruhrgebiet gibt es einen neuen Hoffnungsschimmer: Erstmals in diesem Jahr planen im vierten Quartal mehr Arbeitgeber Neueinstellungen als Entlassungen. Dies berichtet das Handelsblatt in seiner Dienstagsausgabe und bezieht sich dabei auf das neue Manpower-Arbeitsmarktbarometer, das der Personaldienstleister einmal im Quartal berechnet.

„Die Arbeitgeber im Westen zeigen sich optimistischer als im Vorquartal“, sagte Herwarth Brune, Chef von Manpower Deutschland. „Viele Betriebe suchen langfristig Fachkräfte, und die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist insgesamt optimistisch.“

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Waren die Job-Chancen im Westen Deutschlands im Vorquartal schwach, verbesserten sie sich inzwischen deutlich. Das Arbeitsmarktbarometer stieg dort von null auf sieben Punkte. In der Wirtschaftsregion Ruhrgebiet stieg der Index sogar von minus zehn auf plus zwei Punkte.

Dagegen sanken die Jobperspektiven in den übrigen Regionen. „Offenbar haben viele nord- und ostdeutsche Unternehmen ihre Pläne für das dritte Quartal in die Tat umgesetzt und neu eingestellt. Ihre Prognosen für das Jahresende sind daher zurückhaltender“, so Brune. Seiner Einschätzung nach sind „der erfreuliche Trend im Westen sowie die weitgehend stabile Lage im Süden positive Signale für die weitere Entwicklung auf dem gesamtdeutschen Arbeitsmarkt.“

Von

asr

Kommentare (6)

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Thomas-Melber-Stuttgart

10.09.2013, 08:35 Uhr

OPEL Bochum kommt erst noch in die Statistik. Davon ab: wenn 10 Unternehmen jeweils einen AN einstellen wiegt das noch lange nicht das eine auf, welches 20 AN entläßt, der Arbeitsplatz-Saldo ist negativ.

Rene

10.09.2013, 08:55 Uhr

Und was macht Frau Kraft in NRW dagegen?
Ich höre nichts von Wirtschaftspolitik in NRW. Aber ich vernehme, dass Frau Kraft aus Bayern mehr Mittel aus dem LFA braucht und syrische Flüchtlinge aufnehmen will.

arbeitsbeschaffungsmassnahme

10.09.2013, 10:37 Uhr

Neue Jobs? Noch mehr Sozialpädagogen?

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