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22.01.2012

14:46 Uhr

Arbeitsorganisation

Weltweit 200 Millionen Arbeitslose

Die Internationale Arbeitsorganisation ILO sieht Medienberichten zufolge eine drastische Zunahme der Arbeitslosigkeit. Weltweit seien 200 Millionen Menschen ohne Arbeit, 27 Millionen mehr als vor Ausbruch der Finanzkrise.

Weltweit hat sich die Arbeitslosigkeit mit der Finanzkrise erhöht. Millionen warten auf einen Job. dapd

Weltweit hat sich die Arbeitslosigkeit mit der Finanzkrise erhöht. Millionen warten auf einen Job.

HamburgDas Nachrichtenmagazin "Spiegel" beruft sich auf eine Studie, die zum Auftakt des Weltwirtschaftstreffens in Davos in dieser Woche veröffentlicht werde. Mit wenigen Ausnahmen liege die Beschäftigung in den meisten Ländern noch weit unter dem Vorkrisen-Niveau. Unter den entwickelten Volkswirtschaften hätten es nur Australien und Deutschland geschafft, die Beschäftigung 2011 im Vergleich zu der Zeit vor der Krise zu steigern. Besonders betroffen seien junge Arbeitnehmer. „Außer Österreich, Deutschland und der Schweiz gelang es 2011 keiner fortgeschrittenen Volkswirtschaft, die Arbeitslosigkeit junger Leute unter das Vorkrisenniveau zu drücken“, zitiert der „Spiegel“ die ILO.

Gute Aussichten für Deutschland

Die Bundesregierung geht in diesem Jahr trotz der Abkühlung der Konjunktur davon aus, dass die Zahl der Beschäftigten in diesem Jahr weiter zunehmen wird. Die Zahl der Erwerbstätigen soll dem Jahreswirtschaftsbericht zufolge 2012 im Schnitt um 220.000 auf insgesamt 4,13 Millionen Menschen zulegen. Die Arbeitslosenquote dürfte damit bei 6,8 Prozent liegen, nach 7,1 Prozent im vergangenen Jahr.

Schlechte Prognosen für Frankreich und GB

In Frankreich hat die Arbeitslosigkeit inzwischen den höchsten Stand seit zwölf Jahren erreicht hat und lag im November bei 9,3 Prozent. Auch in Großbritannien ist die Zahl der Arbeitslosen auf Rekordniveau geklettert. Mit 2,685 Millionen Arbeitslosen war die Zahl im Zeitraum zwischen September und November 2011 so hoch wie seit 17 Jahren nicht mehr und um 118.000 höher als im Vorquartal. Die Quote betrug 8,4 Prozent, so die Nationale Statistikbehörde (ONS). Die Zahl der jungen Leute ohne Job ist mit 1,04 Millionen höher als jemals zuvor seit Beginn der gesonderten Erfassung 1992.

Viele US-Amerikaner auf Jobsuche

Auch in den USA bereitet der schwächelnde Arbeitsmarkt weiter Probleme: Zwar werde durchaus Personal eingestellt, doch weiterhin suchten auch zahlreiche Amerikaner einen Job, hieß es in dem Konjunkturbericht (Beige Book) der US-Notenbank. Die Arbeitslosigkeit war zuletzt auf 8,5 Prozent etwas gefallen.

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

22.01.2012, 16:48 Uhr

Darüber sollte doch das HB jubeln!! Je mehr Arbeitslose, desto niedriger die Löhne desto höher die Gewinne!

Alles super für die Klientel des HB!

Account gelöscht!

22.01.2012, 19:28 Uhr

HUMAN EXPERIMENTATION ALL OVER NORTHERN AMERICA AND EUROPE TODAY IN 2012 !! LEARN WHO IS TARGETING YOU WITH MIND CONTROL WEAPONS AND TURNING IN MINDLESS PROTESTERS.

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renee

22.01.2012, 22:50 Uhr

"Gute Aussichten für Deutschland
... Die Zahl der Erwerbstätigen soll dem Jahreswirtschaftsbericht zufolge 2012 im Schnitt um 220.000 auf insgesamt 4,13 Millionen Menschen zulegen. "

Komma verrutscht?

cu
renée

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