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06.09.2012

12:52 Uhr

Auftragseingänge im Juli

Deutsche Industrie wächst stärker als erwartet

Die deutsche Industrie hat im Juli überraschend viele Aufträge erhalten. Impulse kamen vor allem vom heimischen Markt. Außerdem scheinen sich die Bestellungen aus der Eurozone stabilisiert zu haben.

Mehr Aufträge als erwartet erhielt Deutschlands Industrie im Juli. dpa

Mehr Aufträge als erwartet erhielt Deutschlands Industrie im Juli.

BerlinIn der deutschen Industrie sind die Auftragseingänge im Juli stärker als erwartet gestiegen. Das gesamte Auftragsvolumen habe um 0,5 Prozent zum Vormonat zugenommen, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet. Der Vormonatswert wurde leicht von minus 1,7 auf minus 1,6 Prozent revidiert.

Der Umfang an Großaufträgen sei im Juli sehr gering gewesen, hieß es weiter in der Mitteilung. Die Impulse seien vor allem aus dem Inland gekommen. Hier habe es einen Zuwachs von einem Prozent zum Vormonat gegeben. Das Volumen der Auslandsaufträge sei hingegen nahezu unverändert bei plus 0,1 Prozent geblieben. Die Hersteller von Vorleistungs- und Investitionsgütern meldeten Zuwächse von je 0,5 Prozent. Die Produzenten von Konsumgütern hätten dagegen 1,2 Prozent weniger Bestellungen verzeichnet.

Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai gingen die Aufträge laut Ministerium um ein Prozent zurück. Die Inlandsbestellungen seien dabei mit 2,1 Prozent deutlich stärker gesunken als die Orders aus dem Ausland. Diese verbuchten ein Minus von 0,2 Prozent. Ein geringeres Bestellvolumen habe es im Zweimonatsvergleich vor allem bei den Vorleistungsgütern wie Chemikalien und weniger ausgeprägt auch bei den Investitionsgütern wie Maschinen gegeben.

Die Bestellungen in der Industrie hätten sich insgesamt weiterhin als stabil erwiesen, kommentierte das Ministerium die Zahlen. Trotz der aktuellen Zurückhaltung bei Großaufträgen verharre das Gesamtvolumen saisonbereinigt „exakt auf dem durchschnittlichen Niveau des ersten Halbjahres 2012“. Außerdem scheinen sich die Bestellungen aus der Eurozone stabilisiert zu haben. Zuletzt hatte die Folge der Euro-Schuldenkrise den Auftragseingang aus den Krisenstaaten der Eurozone belastet.

Von

dpa

Kommentare (2)

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DrSchulz

06.09.2012, 15:30 Uhr

Es gibt genug Möglichkeiten um weiter am Wachstum festzuhalten. Die EU, Deutschland als Staat und die Länder stellen hierzu Fördermittelprogramme spezielle für kleine und mittelständische Unternehmen vor. [...] +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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DrSchulz

10.09.2012, 14:16 Uhr

Danke für die Info. Selbstverständlich respektieren ich Ihre Netiquette. Es ging mir nur darum Alternativen aufzuzeigen und diese durch Beispiele zu belegen., so dass sich der interessierte Bürger direkt informieren kann.
Aus meiner Sicht ist es gut über die Möglichkeiten von Fördermitteln in Kenntnis gesetzt zu werden. Beworben werden müssen diese gar nicht.

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