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31.03.2006

11:55 Uhr

Aufwärtstrend fortgesetzt

Eurozone-Geschäftsklima hellt sich weiter auf

Das Geschäftsklima in der Euro-Zone ist im März auf das höchste Niveau seit mehr als fünf Jahren gestiegen. Die Stimmungsverbesserung gehe vor allem auf die Einschätzung des gesamten Orderaufkommens sowie der Exportaufträge zurück, hieß es.

HB BRÜSSEL. Wie die Europäische Kommission mitteilte, kletterte der entsprechende Index auf 0,80 Punkte von 0,61 Zählern im Februar. Dies ist der höchste Stand seit Februar 2001. Analysten hatten im Schnitt mit 0,63 Punkten gerechnet.

Der Kommission zufolge beruhte die Stimmungsverbesserung bei den Unternehmern vor allem auf einer optimistischeren Einschätzung der Auftragslage. Auch der getrennt erhobene Index für die Stimmung der Unternehmer und Verbraucher in der Euro-Zone verbesserte sich im März überraschend deutlich auf 103,5 Punkte von 102,7 Zählern im Februar. Analysten hatten im Schnitt mit 102,8 Punkten gerechnet.

In der Eurozone hat sich laut Statistikbehörde Eurostat die Teuerung im März wie von Experten erwartet weiter leicht zurückgebildet. Die Inflationsrate sei zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent gestiegen. Im Januar hatte die Rate noch 2,4 Prozent und im Februar 2,3 Prozent betragen.

Vor allem hohe Öl-, Benzin- und Gaspreise wirken derzeit preistreibend. Die Rate bleibt weiterhin über der Warnschwelle der Europäischen Zentralbank. Nur bei Raten von bis zu oder nahe zwei Prozent ist nach den Regeln der Bank Preisstabilität in der Euro-Zone gewährleistet. Wegen der Inflationsgefahren ist eine neuerliche Zinsanhebung der Notenbank möglich. Der wichtigste Leitzins beträgt 2,5 Prozent. Details zu den einzelnen Länder will Eurostat am 20. April mitteilen.

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