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22.03.2011

09:37 Uhr

Außenhandell

Deutschland exportiert wieder mehr nach Russland

Wichtigster Handelspartner für Deutschland bleibt Frankreich, die dynamischsten Wachstumsraten liefert das Geschäft mit China, doch auch Russland ist inzwischen ein wichtiger Handelspartner geworden.

WiesbadenDie deutschen Exporteure machen nach der Krise wieder deutlich bessere Geschäfte mit Russland.Im vergangenen Jahr lieferten die Firmen Waren im Wert von 26,4 Milliarden Euro ins größte Land der Welt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Dies war ein Umsatzplus von 28 Prozent, das Niveau von vor der Finanzkrise wurde damit allerdings noch nicht erreicht. Denn im Rezessionsjahr 2009 waren die Exporte wegen des Konjunktureinbruchs in Russland um gut 36 Prozent zurückgegangen. Im vierten Quartal 2010 zogen die Exporte sogar um fast ein Drittel an. Deutschland liefert vor allem Maschinen, Autos und Chemieprodukte gen Osten.

Die Importe aus Russland stiegen im vorigen Jahr um rund 26 Prozent auf 31,8 Milliarden Euro. Etwa 72 Prozent der Einfuhren entfallen auf Erdöl und Erdgas, Metalle machen rund elf Prozent aus.

Die gesamten deutschen Exporte stiegen um 19,4 Prozent auf 959,5 Milliarden Euro. Wichtigster Handelspartner blieb wie seit Jahrzehnten Frankreich, die dynamischsten Wachstumsraten liefert das Geschäft mit China. Die Ausfuhren dorthin kletterten um rund 44 Prozent. Der Branchenverband BGA peilt für die gesamten Exporte ein Umsatzplus von bis zu neun Prozent an und will erstmals die Eine-Billion-Euro-Marke knacken. Allerdings sorgen sich die Außenhändler um Risiken wie steigende Energie- und Rohstoffpreise.

Von

rtr

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