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16.10.2014

06:41 Uhr

Beige Book der Fed

US-Wirtschaft erholt sich nur langsam

Es geht langsam, aber stetig aufwärts mit der Wirtschaft in den Vereinigten Staaten. Das stellt die US-Notenbank in ihrem jüngsten Konjunkturbericht fest. Im September gab es laut Beige Book allerdings auch Verlierer.

Die US-Notenbank verzeichnete ein moderates Wachstum in den USA. dpa

Die US-Notenbank verzeichnete ein moderates Wachstum in den USA.

WashingtonDie amerikanische Wirtschaft ist nach Angaben der US-Notenbank in den vergangenen Wochen „bescheiden bis moderat" gewachsen. Wie die Federal Reserve (Fed) am Mittwoch in ihrem Konjunkturbericht Beige Book mitteilte, war dabei etwa das gleiche Tempo festzustellen wie schon in der vergangenen Erhebung von Anfang September. Mit Ausnahme des Einzelhandels hätten die meisten Regionen ein allgemeines Wachstum bei den Verbraucherausgaben ausgewiesen, hieß es weiter.

Der Bericht reiht sich damit in die Aussagen von mehreren US-Notenbankern in den vergangenen Tagen ein, dass die Erholung der amerikanischen Wirtschaft auf Kurs ist. Dazu gehörte auch die Nummer Zwei der Fed, Stanley Fischer.

Daten und Fakten über die USA

Fläche

Mit einer Fläche von 9.809.155 Quadratkilometern sind die Vereinigten Staaten laut Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) der drittgrößte Staat der Erde.

Bevölkerung

Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) betrug die Gesamtbevölkerung der USA im Jahr 2013 rund 317 Millionen Einwohner.

Hauptstadt

Die Hauptstadt der USA ist Washington D.C. Die Stadt selbst hat etwa 646.000 Einwohner, im Großraum haben sich etwa 5,7 Millionen Menschen niedergelassen. (Stand: 2014)

Staatsform

Die Staatsform der USA ist eine föderale und präsidentielle Republik.

Präsident

Barack H. Obama ist der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er befindet sich in seiner zweiten Amtszeit.

BIP

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA beläuft sich nach Angaben des Auswärtigen Amts auf etwa 16,72 Billionen US-Dollar. (Stand: 2013)

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten lag im Juli 2014 bei 6,2 Prozent. Vor der Wirtschaftskrise lag die Quote im Jahr 2007 noch bei 4,6 Prozent, 2010 stieg sie zwischenzeitlich auf 9,6 Prozent an.

Außenhandel

Die USA sind nach Angaben des Auswärtigen Amts weltgrößter Absatzmarkt für Importgüter und standen als Exporteur 2013 (nur Waren) hinter China an zweiter Stelle.

Einer Meldung der Finanzagentur Bloomberg zufolge zeigte sich auch Zentralbank-Chefin Janet Yellen am Wochenende bei einem G30-Treffen hinter verschlossenen Türen optimistisch zur Lage der US-Konjunktur. Eine Fed-Sprecherin nahm zu den Angaben nicht Stellung. Die Einschätzung der Notenbank ist von großer Bedeutung, da davon der Zeitpunkt der Zinswende abhängen dürfte.

Allerdings wurde am Mittwoch bekannt, dass der Umsatz der US-Einzelhändler im September überraschend deutlich gesunken ist, was für erhebliche Verstimmung am US-Aktienmarkt sorgte. Der Analyst Harm Bandholz von UniCredit warnte jedoch vor einer Überbewertung und erklärte, bei dieser Zahl handle es sich voraussichtlich nur um einen Ausreißer. "Der Arbeitsmarkt verbessert sich stetig und der niedrige Öl-Preis hebt die Kaufkraft der Verbraucher", schrieb er zum Fed-Bericht. "Die Welt steht nicht vor dem Untergang."

Von

rtr

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