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01.12.2011

15:32 Uhr

Beschäftigung

Mehr Amerikaner beantragen Stütze

Die Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosengeld in den USA ist unerwartet stark gestiegen. Dem stehen positive Zahlen aus der US-Privatwirtschaft entgegen, die zuletzt neue Arbeitsplätze geschaffen hatte.

Arbeitslose warten vor dem Eingang zu einer Job-Messe in New York. dpa

Arbeitslose warten vor dem Eingang zu einer Job-Messe in New York.

WashingtonErstmals seit einem Monat ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA wieder über die Marke von 400.000 geklettert. Vergangene Woche stieg sie um 6000 auf 402.000, teilte das Arbeitsministerium in Washington mit. Analysten hatten lediglich mit 390.000 gerechnet. In den vergangenen vier Wochen lag der Schnitt bei 395.500. Werte unter 400.000 gelten als Hinweis auf eine sinkende Arbeitslosigkeit.

Die US-Privatwirtschaft hat im November nach einer Erhebung der privaten Arbeitsagentur ADP 206.000 neue Stellen geschaffen. Die hohe Arbeitslosigkeit steht einem kräftigen Aufschwung der weltgrößten Volkswirtschaft im Weg, die zu mehr als zwei Dritteln von den privaten Konsumausgaben abhängig ist. Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote im November bei neun Prozent verharrt. Die Daten werden am Freitag veröffentlicht.

In der nächsten Zeit könnte auf dem Arbeitsmarkt Besserung in Sicht sein. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager stieg auf 52,7 von 50,8 Punkten im Vormonat, wie das Institute for Supply Management (ISM) mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 51,5 Punkte gerechnet. Ab Werten von 50 Punkten wird Wachstum signalisiert. Unterstützt wird diese Zuversicht vom überraschenden Anstieg der Bauausgaben in den USA im Oktober. Das Handelsministerium in Washington wies ein Plus zum Vormonat von 0,8 Prozent aus. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

03.12.2011, 04:38 Uhr

Das Tal der Tränen ist länger und breiter als Obama es wahrhaben möchte.

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