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22.03.2012

13:01 Uhr

BIP geschrumpft

Irland rutscht nach Hoch wieder in Rezession

Die Hoffnung auf einen Aufschwung in Irland war nur von kurzer Dauer: Im vierten Quartal 2011 schrumpfte das BIP überraschend um 0,2 Prozent. Für das Gesamtjahr schafft Irland ein Plus von 0,7 Prozent

Passanten auf einer Brücke in Dublin. dapd

Passanten auf einer Brücke in Dublin.

DublinIrland kommt vorerst nicht aus der Wirtschaftskrise: Das Land schaffte zwar 2011 erstmals seit vier Jahren wieder ein Wirtschaftswachstum, rutschte aber im vierten Quartal zurück in die Rezession, wie aus offiziellen Daten vom Donnerstag hervorgeht. Zwischen Oktober und Dezember schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt überraschend um 0,2 Prozent.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit plus 0,4 Prozent gerechnet. Im dritten Quartal ging die Wirtschaftskraft um 1,1 Prozent zurück. Dank eines guten Auftaktes reichte es im Gesamtjahr aber zu einem Anstieg um 0,7 Prozent. Es war das erste Plus seit 2007.

Irland steckt seit dem Platzen der Immobilienblase und der Lehman-Pleite in einer tiefen Krise. Vor allem die Banken mussten mit vielen Milliarden Euro gestützt werden. Als Folge hängt das Land am Finanztropf seiner europäischen Partner und des Internationalen Währungsfonds. Das Rettungspaket von Dezember 2010 läuft über 85 Milliarden Euro.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

22.03.2012, 14:32 Uhr

Irland hat bewusst eine Entscheidung getroffen um Banken und Firmen mit niedrigst Steuern zu beschenken. Diese Praxis hat sich bis heute nicht geändert und wird als eines der Staatsziele genannt. Wer sich das Gelage wünscht und so konsequent fördert wie die Iren der muss sich dann nicht über Kopfschmerzen wundern wenn die Party ist vorbei.

KFR

22.03.2012, 14:41 Uhr

womit Analysten spekulieren und was sie propagieren möchten, ist sowas von uninteressant ...
übrigens sind die Fehler-Margen grösser als die ausgewiesenen Daten und Sondereffekte.

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