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31.01.2007

15:28 Uhr

BIP

US-Wirtschaft nimmt wieder kräftig Fahrt auf

Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal 2006 deutlich stärker gewachsen als erwartet. Dabei machten die hohen Konsuausgaben den stärksten Rückgang der Immobilien-Investitionen seit 15 Jahren wett.

HB WASHINGTON. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft stieg mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,5 Prozent nach 2,0 Prozent im Vorquartal, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit 3,0 Prozent gerechnet. Im Gesamtjahr wuchs die Wirtschaft um 3,4 Prozent nach 3,2 Prozent 2005.

Der für die Inflationsentwicklung in den USA wichtige Kernpreisindex auf Basis der Konsumausgaben stieg Ende 2006 um annualisiert 2,1 Prozent. Im Vorquartal hatte er um 2,2 Prozent zugelegt. Dieser Index ist für die US-Notenbank Fed ein zentraler Inflationsindikator.

»  Wie die Märkte auf die Daten reagieren

Nach der Veröffentlichung der überraschend starken Zahlen zog der Dollar leicht an. „Die Daten zeigen, dass die US-Konjunktur weiter robust ist. Außerdem deutet nichts darauf hin, dass der Inflationsdruck zugenommen hat“, erklärte Analyst Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Am Zinsszenario dürfte sich für die US-Notenbank kurzfristig nichts ändern.

Der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank wird am Abend seine Entscheidung veröffentlichen. An den Märkten gilt ein unveränderter Zinssatz von 5,25 Prozent als ausgemachte Sache.

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