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31.05.2012

16:03 Uhr

Bruttoinlandsprodukt

US-Wirtschaft stolpert auf Wachstumskurs

Die amerikanische Konjunktur erholt sich nur schleppend. Die US-Wirtschaft wächst langsamer als zunächst geschätzt. Und viel hängt von einer Belebung des Arbeitsmarktes ab. Der deutsche Aktienmarkt reagiert verschnupft.

Arbeitssuchende warten in einer langen Schlange am Eingang zu einer Job-Messe in einem Hotel in New York. Von der Erholung des Arbeitsmarktes hängt für die USA viel ab. dpa

Arbeitssuchende warten in einer langen Schlange am Eingang zu einer Job-Messe in einem Hotel in New York. Von der Erholung des Arbeitsmarktes hängt für die USA viel ab.

Washington/FrankfurtDie US-Wirtschaft hat im ersten Quartal stärker an Tempo verloren als bislang angenommen. Grund für die Revision waren ein niedrigeres Wachstum der Lagerbestände und ein stärkerer Rückgang der Staatsausgaben. Die Unternehmensgewinne verzeichneten den Angaben zufolge den schwächsten Zuwachs seit mehr als drei Jahren.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der größten Volkswirtschaft der Welt legte zwischen Januar und März um annualisiert 1,9 Prozent zu, wie das US-Wirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. In einer ersten Schätzung war eine Jahresrate von 2,2 Prozent berichtet worden. Die Prognosen von 79 Ökonomen reichten von plus 1,6 Prozent bis plus 2,2 Prozent.

Das sind die wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt

Platz 1

Hongkong

Platz 2

USA

Platz 3

Schweiz

Platz 4

Singapur

Platz 5

Schweden

Platz 6

Kanada

Platz 7

Taiwan

Platz 8

Norwegen

Platz 9

Deutschland

Platz 10

Katar

Quelle

IMD-„World Competitiveness Ranking“ 2012.

Die Schweizer Business-School IMD veröffentlich seit 1989 jährlich ihr Wettbewerbsranking. Dazu befragen die Wissenschaftler mehr als 4200 internationale Geschäftsleute. Die Länder werden nach über 300 Kriterien bewertet.

Damit hat sich die Konjunktur in den USA abgeschwächt. In den vorhergehenden drei Monaten war die Wirtschaft noch mit einer Jahresrate von 3 Prozent gewachsen. Allerdings ist die Konjunktur in den USA deutlich besser als in der Euro-Zone, die unter der Schuldenkrise ächzt. Im Währungsraum stagnierte die Wirtschaft. Dabei legte das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland so kräftig zu wie in den USA, während andere Euro-Länder tief in der Rezession stecken.

Die Konsumausgaben bei Einzelhändlern und Autohäusern kurbelten das Wachstum der US-Wirtschaft im ersten Quartal an, während sich die Unternehmensinvestitionen abschwächten. Dies zeigt, dass die US-Konjunktur größere Stellenzuwächse benötigt, um das Wachstum aufrechtzuerhalten. Beobachter sorgen sich auch um einen drohenden Abschwung in Europa, der die Erholung der US- Wirtschaft behindern könnte.

“Beim Wachstum kommt es auf den Konsumenten an und darauf, ob er diese Erholung tatsächlich trägt”, erklärte Aneta Markowska, US-Chefökonomin bei Société Générale in New York. Im ersten Quartal sei der Konsum gut gelaufen. “Ich sorge mich darum, ob das aufrechterhalten werden kann, denn wir wissen, dass dies von den Stellenzuwächsen getrieben wurde, die bereits wieder abklingen.”

Kommentare (2)

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31.05.2012, 16:17 Uhr

Die US-Wirtschaft stolpert nicht, sondern zeigt bloss, dass die gigantische Schuldenpolitik von Obama und das gigantische Gelddrucken und Enteignen seiner FED-Freunde einfach zerstoererisch sind. Aber sicherlich wird weiter gemacht wie bisher - man hat ja noch nicht das Ende gesehen und somit scheint es fuer DIE noch offen ;-)

Ben

31.05.2012, 16:50 Uhr

Wachstumskurs..... klar
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/05/31/rueckschlag-fuer-obama-us-industrie-plant-massen-entlassungen/

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