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21.11.2016

13:22 Uhr

Bundesbank-Monatsbericht

Gute Aussichten für Konjunktur und Staatsfinanzen

Die deutsche Wirtschaft wird nach einem kurzen Zwischentief wieder anziehen – davon geht die Bundesbank aus. Auch die Staatsfinanzen dürften sich dank der guten Konjunktur und geringerer Zinsausgaben positiv entwickeln.

Konjunkturprognose 2017

„Bei dem einen wird's schnell sichtbar sein, bei dem anderen wird's dauern."

Konjunkturprognose 2017: „Bei dem einen wird's schnell sichtbar sein, bei dem anderen wird's dauern."

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Berlin/FrankfurtDie deutsche Wirtschaft wird nach Ansicht der Bundesbank zum Jahresende wieder an Fahrt gewinnen. Die konjunkturelle Grunddynamik sei weiter recht kräftig, teilten die Volkswirte der deutschen Zentralbank am Montag in ihrem Monatsbericht mit: „Für das letzte Vierteljahr des laufenden Jahres ist damit zu rechnen, dass die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts an das höhere Tempo des ersten Halbjahres anknüpfen wird.“

Im Sommer hatte die Wirtschaftsleistung nur um 0,2 Prozent zugelegt. Damit halbierte sich das Wachstum im Vergleich zum Frühjahr, als ein Wert von 0,4 Prozent erreicht wurde. Zu Jahresbeginn war es mit einem Plus von 0,7 Prozent noch weit stärker ausgefallen.

Die Bundesbank bezieht sich mit ihrer optimistischen Vorhersage auf die kräftige Aufhellung von Stimmungsindikatoren wie etwa dem viel beachteten Ifo-Geschäftsklimaindex. Im Oktober hatten die befragten Führungskräfte sowohl ihre Geschäftslage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate günstiger als zuletzt beurteilt. Für das am Donnerstag anstehende November-Barometer der Münchner Forscher erwarten Experten ein Verharren auf hohem Niveau.

Auch die Bedingungen für die deutschen Staatsfinanzen bleiben nach Einschätzung der Bundesbank günstig. Der positive Konjunktureinfluss und weiter sinkende Zinsausgaben dürften die öffentlichen Haushalte zusätzlich entlasten. Die Flüchtlingsausgaben würden wohl weitgehend stabil bleiben, denn der Unterstützungsbedarf für die bislang zugewanderten Menschen sinke.

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Und die Mehrbelastungen stiegen nur begrenzt, da künftig eher weniger Flüchtlinge erwartet würden. Die Bundesbank rechnet allerdings mit deutlich höheren Ausgaben etwa bei Pflegeleistungen oder bei den Renten.

Den Forderungen etwa von der EU-Kommission, dass Deutschland zusätzliche staatliche Investitionen anschieben soll, um die Konjunktur in anderen Euro-Ländern zu unterstützen, schloss sich die Bundesbank nicht an. Die Effekte auf andere Staaten dürften "eher überschaubar" sein, hieß es im Monatsbericht. „Entscheidend sind vielmehr Strukturreformen in den einzelnen Ländern - auch in Deutschland.“ Außerdem müssten die Fiskalregeln im Euro-Raum eingehalten werden.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

21.11.2016, 15:29 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr......

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
Danke

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