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20.08.2012

14:06 Uhr

Bundesbank warnt

Deutscher Wirtschaft droht Abwärtssog

Die Verunsicherung im Euro-Raum droht die deutsche Wirtschaft stärker als bisher zu beeinträchtigen. Die Geschäftsaussichten der Unternehmen haben sich eingetrübt, die Bundesbank fordert stärkere Sparanstrengungen.

Der deutschen Wirtschaft droht ein Abschwung. Einen Absturz befürchtet die Bundesbank jedoch nicht. dpa

Der deutschen Wirtschaft droht ein Abschwung. Einen Absturz befürchtet die Bundesbank jedoch nicht.

BerlinDie bislang so robuste deutsche Wirtschaft droht nach Einschätzung der Bundesbank in den Abwärtssog der Schuldenkrise zu geraten. „Die Konjunktur in Deutschland könnte nach der Jahresmitte 2012 stärker als bisher durch die Verunsicherung im Euro-Raum beeinträchtigt werden“, warnte sie in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Die Geschäftsaussichten der Unternehmen hätten sich bereits „beträchtlich eingetrübt“. Sie investierten deshalb schon seit einem Dreivierteljahr weniger, während die Exporte in die Währungsunion stockten.


Die Unternehmen halten sich deshalb mit Neueinstellungen zurück. „Die zunehmenden Konjunktursorgen schlagen sich in vorsichtigeren Beschäftigungsdispositionen nieder“, schrieb die Bundesbank. Zwar sei die Beschäftigung im Frühjahrsquartal nochmals gestiegen. „Allerdings leisteten die Erwerbstätigen zuletzt weniger Arbeitsstunden“, hieß es. Bereinigt um saisonale Effekte stieg die Zahl der Arbeitslosen sogar erstmals seit langem. „Die vorliegenden Frühindikatoren deuten darauf hin, dass sich die Arbeitsmarktentwicklung in den kommenden Monaten weiter beruhigen könnte“, schrieben die Bundesbanker.

Einen Absturz der deutschen Wirtschaft befürchten sie aber nicht. Dafür spreche die robuste Binnenkonjunktur. „So sind neben einer anhaltend kräftigen Baunachfrage auch die Aussichten für den privaten Konsum nach wie vor günstig.“ Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten blieben gut. Auch sei die Nachfrage nach Waren „Made in Germany“ in Übersee noch kräftig.

Das Bruttoinlandsprodukt war im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen, nachdem es zu Jahresbeginn noch 0,5 Prozent waren. In der Euro-Zone schrumpfte die Wirtschaftsleistung dagegen um 0,2 Prozent.

Kommentare (5)

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1-weltregierung

20.08.2012, 14:35 Uhr

Wird schon
wird schon:

- Austritt von GR, I, SP
- Auflösung der National-Parlamente
- 1-EU Partei / Regierung
- Chinesische Strafgesetze
- Rückführung unwilliger Migranten
- ABM für alle Sozialschmarotzer

Und wir können wieder mit den Asiaten auf Augenhöhe reden.

In 10 Jahren sind wir ^^ angekommen. Egal, was ihr denkt, keiner wird euch dazu befragen, denn das alles läuft genauso ohne Euch, wie auch die Bilderberger Herrn Steinbrück als Bundeskanzler bestimmt haben.

Account gelöscht!

20.08.2012, 15:15 Uhr

Hintergrund sind eine für die öffentlichen Einnahmen günstige Wachstumsstruktur, eine moderate Entwicklung der Renten- und Arbeitsmarktausgaben sowie äußerst günstige
----------------------
Also soll wieder mal der kleine Mann sparen.
Was gehen den Staat die Renten an?
Das ist nämlich genau der Punkt, der falsch läuft.
Der Staat hat seine Finger endlich aus unsren Versicherungen zu nehmen
Merkel sollte mal weniger Unsinnsreisen machen, der Budnestag muß verkleinert werden.
Die Pensionen müssen endlich abgeschafft werden, die fallen uns nämlich in den nächsten Jahren auf die Füße

Rene

20.08.2012, 15:23 Uhr

1)Pensionen sind Eigentumsrecht. Enteignung gibt es in der BRD - im Gegensatz zur DDR - nicht (oder nicht so wie sie beschreiben)
2)"Merkels Unsinnsreisen" kosten nicht einmal das Wechselgeld im Vergleich zu anderen Ausgabenpositionen des Staatshaushaltes.

Folglich: kein objektiver Beitrag/Kommentar, auch wenn ich ihre Meinung teile...

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