Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.08.2011

15:22 Uhr

Chef der US-Notenbank

Bernanke beginnt seine Grundsatzrede

Der Ort Jackson Hole in einem idyllischen Tal in den Rocky Mountains gibt einmal mehr die Bühne. Der Hauptdarsteller: Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank Federal Reserve. Beim jährlichen Treffen wichtiger Zentralbanker aus aller Welt hält er heute eine Grundsatzrede. An den Märkten wird gespannt auf seine Worte gewartet: Was wird Bernanke im Kampf gegen die Rezession ankündigen? Wird er abermals die Notenpresse anwerfen und die USA mit Dollars überschwemmen? Verfolgen Sie seine Rede im Handelsblatt-Liveticker.

Liveticker

Der Handelsblatt-Liveticker zu den aktuellen Ereignissen.

Jackson Hole/New York/FrankfurtUS-Notenbankchef Ben Bernanke hält eine Grundsatzrede. Die wichtigsten Inhalte und Reaktionen im Liveticker:

+++ 14:47 +++

Neben der Rede Bernankes wurden an den Märkten auch die neuesten US-Konjunkturdaten mit Spannung erwartet, nach denen die US-Wirtschaft im zweiten Quartal noch langsamer gewachsen ist als gedacht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft stieg von April bis Juni mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 1,0 Prozent, wie das Handelsministerium in einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung hatte das Ministerium das Wachstum auf 1,3 Prozent veranschlagt.

+++ 15:13 +++

Die Unsicherheit vor der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke hat dem Dax am Wochenende nochmals kräftig zugesetzt. Nach einem kurzen Plus zum Auftakt sackte der Dax immer weiter ab und büßte am Nachmittag 2,47 Prozent auf 5446 Punkte ein. „Die Nervosität an den Märkten ist hoch“, fasst Chefhändler Matthias Jasper von der WGZ Bank das Warten auf die anstehende Rede des Fed-Chefs Ben Bernanke zusammen.Von dem Fed-Präsidenten erwartet er ein eher vorsichtiges Agieren, da jedes seiner Worte auf die Goldwaage gelegt werde. „Eine geldpolitische Lockerung halte ich für sehr unwahrscheinlich“, so Jasper.

+++ 15:42 +++

Angesichts der Unsicherheit am Finanzmarkt herrscht am Freitag Flaute am Derivatemarkt. „Es gibt wenig Umsatz“, sagte Euwax-Händler Joachim Radon. „Die meisten Anleger halten sich zurück, weil sie keine
klare Vorstellung davon haben, wie die Achterbahnfahrt an der Börse weitergehen könnte.“ Händler gehen davon aus, dass die Rede von US-Notenbankchef Bernanke am Nachmittag Bewegung in den Derivatemarkt bringen könnte. Der Markt schaut mit Spannung darauf, ob der Chef der Federal Reserve eine erneute Lockerung der Geldpolitik (“Quantitative Easing 3“) andeuten wird, um die lahmende US-Wirtschaft in Schwung zu bringen.

+++ 15:48 +++

Die Börsen in Europa haben am Freitag erneut leichter tendiert. Auch die Wall Street eröffnete schwächer. Investoren warten laut der Nachrichtenagentur Bloomberg ab, ob US-Notenbankchef Ben S. Bernanke heute weitere Maßnahmen zur Konjunkturstützung bekannt geben wird. Bernanke wird um 16.00 Uhr MESZ sprechen. Im vergangenen Jahr hatten entsprechende Signale eine Aufwärtsbewegung an den US-Börsen ausgelöst.

+++ 16:00 +++

Ben Bernanke beginnt bei der Jahreskonferenz der Notenbank Fed im US-Staat Wyoming seine Rede über die Wirtschaftslage. Viele Händler hoffen auf ein Bekenntnis zu weiterhin niedrigen Leitzinsen. Sorgen um ein Abflauen der Erholung in den USA hatten zuletzt Ängste vor einer weltweiten Rezession geschürt und die globalen Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt.


Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×