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15.01.2015

19:03 Uhr

Chefin des IWF

Lagarde pessimistisch zu Entwicklung der Weltwirtschaft

Der IWF macht der Weltwirtschaft wenig Hoffnung: Auch viele Jahre nach der Krise sei in der globalen Konjunktur der Wurm drin. Mehr politische Anstrengungen zum Ankurbeln der Wirtschaft seien nötig.

Pessimistisch hinsichtlich der Entwicklung der Weltwirtschaft: Christine Lagarde. Reuters

Pessimistisch hinsichtlich der Entwicklung der Weltwirtschaft: Christine Lagarde.

WashingtonDie Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat sich pessimistisch über die Entwicklung der Weltwirtschaft geäußert. Trotz sinkender Ölpreise und einer besseren Konjunktur in den USA gebe es scharfen Gegenwind für die globale Erholung, sagte Lagarde am Donnerstag in Washington.

Zu viele Länder litten noch immer unter den Folgen der schweren Krise, darunter hohe Arbeitslosigkeit und Schulden. Es werde insgesamt zu wenig investiert und konsumiert. Die IWF-Chefin beklagte vor allem das schwache Wachstum in der Eurozone und in Japan. Zudem wüchsen aufstrebende Volkswirtschaften wie China langsamer.

„Das globale Wachstum ist immer noch zu gering, zu zerbrechlich und zu einseitig“, sagte Lagarde. Es gebe immer noch „mächtige Faktoren“, die es bremsten. Sie rief die Politik erneut zu strukturellen Reformen und Investitionen in Infrastruktur und Konsummaßnahmen auf. In der Eurozone gebe es wahrscheinlich Anlass zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik.

Die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt

Platz 10

Norwegen (Vorjahr: 6.)

Platz 9

Dänemark (Vorjahr: 12.)

Platz 8

Vereinigte Arabische Emirate (Vorjahr: 8.)

Platz 7

Kanada (Vorjahr: 7.)

Platz 6

Deutschland (Vorjahr: 9.)

Platz 5

Schweden (Vorjahr: 4.)

Platz 4

Hong Kong (Vorjahr: 3.)

Platz 3

Singapur (Vorjahr: 5.)

Platz 2

Schweiz (Vorjahr: 2.)

Platz 1

USA (Vorjahr: 1.)

Quelle

IMD World Competitiveness Ranking 2014

Zudem bestünden gravierende ökonomische Risiken. Dazu zählte die Französin die unterschiedliche Geldpolitik in den großen Volkswirtschaften. Die mögliche erste Zinserhöhung in den USA seit dem Jahr 2006 könnte sich negativ auf Schwellenländer und die globale Finanzstabilität auswirken. Auch der starke Dollar und der niedrige Ölpreis könnten schwächeren Ländern schaden. Erschwerend hinzu kämen geopolitische Krisen wie in der Ukraine.

Auch die Weltbank, eine Schwesterorganisation des IWF, hatte vor wenigen Tagen nur ein moderates Wachstum der Weltwirtschaft von drei Prozent im laufenden Jahr prognostiziert. In den zwei Jahren vor der Krise war die globale Wirtschaft noch um 4 Prozent (2006) beziehungsweise 3,7 Prozent (2007) gewachsen. Der IWF legt seinen aktualisierten Weltwirtschaftsausblick in der kommenden Woche vor.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

16.01.2015, 12:16 Uhr

Die IWF-Chefin beklagte vor allem das schwache Wachstum in der Eurozone ...


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Das ein zigste was in der EU Wachstum zeigt ist...

Die Wachsende EU-ARBEITSLOSIGKEIT !!!!!

Gefolgt von der immer mehr wachsende überzeugung von

500 MILLIONEN EUROPÄER...

sich durch die " EU " ins eigener verderben geführt zu sehen...

Wirtschaftlich...wie auch Politisch und menschlich !!!

Was hilft dagegen ???

===>>> DIREKTE DEMOKRATIE IN EUROPA EINFÜHREN !!! <===








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