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25.02.2016

13:40 Uhr

China

Unruhe in der Volksrepublik

Die schwache Weltkonjunktur bremst Chinas Exporte. Das chinesische Industrieministerium warnt vor einem steigenden Abwärtsdruck für die heimische Wirtschaft. Peking will mit Milliardeninvestitionen dagegenhalten.

An den chinesischen Börsen sanken die Kurse am Donnerstag um mehr als 3,4 Prozent. AP

Kurstafel in China

An den chinesischen Börsen sanken die Kurse am Donnerstag um mehr als 3,4 Prozent.

PekingDas internationale Konjunkturumfeld setzt nach Einschätzung des chinesischen Industrieministeriums dem Exportgeschäft und der Währung der Volksrepublik deutlich zu. Der Abwärtsdruck auf die heimische Wirtschaft nehme zu, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Die Industrieproduktion werde in diesem Jahr nur um rund sechs Prozent wachsen. Im vergangenen Jahr war die Industrieproduktion um 6,1 Prozent gestiegen. Das Ministerium will in den nächsten zwei Jahren 100 Milliarden Yuan (15 Milliarden Dollar) investieren, um Beschäftigten während der industriellen Umstrukturierung neue Arbeitsplätze zu beschaffen.

An den chinesischen Börsen ging es am Donnerstag wegen Gewinnmitnahmen abwärts. Der CSI300-Index gab 3,4 Prozent nach.

Die Verlierer der Weltwirtschaft

Großbritannien

2014: 2,435 ; 2030: 3,586 ; 2050: 5,744 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Zwar wird Großbritannien auch 2030 noch im Ranking der Top-Volkswirtschaften mit Platz zehn in der Top Ten sein. Doch 2050 sieht das anders aus: Rang elf.

Italien

2014: 2,066 ; 2030: 2,591 ; 2050: 3,617 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Italien wird in 35 Jahren auf Rang 18 zurückfallen. Die Prognose zeigt deutlich, dass Europa im weltweiten Vergleich weiter an wirtschaftlichem Gewicht verliert.

Frankreich

2014: 2,587; 2030: 3,418; 2050: 5,207 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Frankreich kommt schafft es bereits 2030 auf Rang elf und rutscht bis 2050 auf Platz 13.

Russland

2014: 3,559 ; 2030: 4,854 ; 2050: 7,575 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Russland wird bis 2050 auf Platz acht verdrängt.

Deutschland

2014: 3,621 ; 2030: 4,590 ; 2050: 6,338 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Drei europäische Staaten gehören derzeit zu den zehn größten Volkswirtschaften der Welt: Deutschland, Frankreich und Großbritannien. 2050 wird nur noch die Bundesrepublik in den Top Ten der wirtschaftlich leistungsfähigsten Staaten vertreten sein. Deutschland wird bereits 2030 auf Rang acht zurückfallen.

Japan

2014: 4,788 ; 2030: 6,006 ; 2050: 7,914 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Während Japan auch 2030 den vierten Platz verteidigt, wird das Land bis 2050 drei Ränge abrutschen und auf Rang sieben landen.

USA

2014: 17,416 ; 2030: 25,451 ; 2050: 41,384 (BIP in Milliarden US-Dollar, gewichtet nach Kaufkraftparität in Dollar)

Auch wenn die USA 2020 den zweiten Platz noch verteidigen können, werden sie 2050 von Indien auf Platz drei verdrängt. Dann wird drittstärkste Volkswirtschaft USA fast zweieinhalbmal so groß sein wie Indonesien (2050: Rang vier).

Von

rtr

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