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08.12.2014

09:10 Uhr

Chinesische Wirtschaft

Exportwachstum überraschend schwach

Das chinesische Exportwachstum ist eingebrochen: Lag es im Oktober noch bei 11,6 Prozent, konnte es im November lediglich 4,7 Prozent erreichen. Experten rechnen aber mit einer Erholung infolge des Ölpreisverfalls.

Das geringe Exportwachstum ist ein neues Indiz für die schwächere Entwicklung der chinesischen Wirtschaft. Reuters

Das geringe Exportwachstum ist ein neues Indiz für die schwächere Entwicklung der chinesischen Wirtschaft.

PekingChinas Wirtschaft ist im November überraschend stark ins Straucheln geraten. Der Export der zweitgrößten Wirtschaft der Welt stieg im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 4,7 Prozent, wie die Zollverwaltung am Montag mitteilte. Im Oktober lag der Wert noch bei 11,6 Prozent.

Die Einfuhren fielen auch durch den niedrigeren Ölpreis um 6,7 Prozent auf 157 Milliarden US-Dollar – ursprünglich war mit einem kleinen Anstieg gerechnet worden. Die Ausfuhren stiegen auf 211 Milliarden US-Dollar, wodurch das Handelsdefizit deutlich auf 54 Milliarden anstieg.

Das geringe Exportwachstum ist ein neues Indiz für die schwächere Entwicklung der chinesischen Wirtschaft, die aber vom niedrigen Ölpreis profitieren dürfte, wie Experten meinten.

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Die chinesische Wirtschaft hatte im dritten Quartal mit einem Wachstum von 7,3 Prozent ein Fünfjahrestief markiert. Die Regierung in Peking versucht das Wachstum in Richtung eines nachhaltigeren Levels zu steuern, senkte vergangenen Monat im Bemühen um eine Umkehrung des verlangsamenden Wachstums jedoch die Zinssätze.


Kommentare (1)

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Herr Robert Wagner

08.12.2014, 12:44 Uhr

Einfuhr 157 Mrd US-Dollar, Ausfuhr 211 Mrd US-Dollar.
Für mich ist das ein Handelsüberschuss von 57 Mrd US-Dollar und kein Handelsdefizit.

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