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26.02.2016

03:05 Uhr

Christine Lagarde

IWF-Chefin fordert höheres Reformtempo

Die Chefin des IWFs, Christine Lagarde, hat die führenden Schwellen- und Industrieländer zu zügigeren Strukturreformen aufgefordert. Druck mache das abschwächende Weltwirtschaftswachstum - aber auch andere Risiken.

IWF-Chef Christine Lagarde hat die G20-Länder aufgefordert, Strukturreformen zu beschleunigen. AFP; Files; Francois Guillot

Christine Lagarde

IWF-Chef Christine Lagarde hat die G20-Länder aufgefordert, Strukturreformen zu beschleunigen.

ShanghaiIWF-Chefin Christine Lagarde rechnet offenbar mit einer weiteren Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Wachstumsaussichten. Sie verwies am Freitag am Rande der G20-Finanzminister-Konferenz in Shanghai auf die jüngste Rücknahme der Wachstumsschätzung durch ihre Institution. Sie fügte hinzu: „Das muss nicht notwendigerweise das Ende der Geschichte sein“.

Umso wichtiger sei es für die G20-Länder, die führenden Schwellen- und Industrieländer, jetzt Strukturreformen vorzunehmen und damit die Wachstumsaussichten zu verbessern. „Wir müssen unsere Strukturreformen beschleunigen“, drängte sie. Das gelte für alle G20-Länder. Die mehr als 800 einzelnen Maßnahmen müssten umgesetzt werden, die man schon 2014 unter der australischen G20-Präsidentschaft definiert habe.

„Es ist wichtig jetzt darüber zu reden (...) weil sich das Wachstum abschwächt“, forderte sie. Zudem gebe es erhebliche Wachstumsrisiken. Es bedürfe daher eines Mixes von Reformen auf der Angebots- und Nachfrageseite. „Man muss beides tun“, warb Lagarde. „Wir fordern umfassende, kräftige und beschleunigte Strukturreformen“, unterstrich sie.

Von

dpa

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