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10.03.2004

09:35 Uhr

Deutliche Steigerung

Wieder mehr Exporte im Januar

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat der Wert der Ausfuhren zu Jahresbeginn um sechs Prozent gegenüber dem Dezember-Wert zugenommen - trotz des starken Euros.

HB BERLIN. Deutsche Unternehmen hätten den Wert ihrer Ausfuhren im Januar um sechs Prozent zum Dezember steigern können, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Die Importe kletterten um drei Prozent. Jörg Krämer von der Fondsgesellschaft Invesco sprach von einem „wundervollen Einstieg in das erste Quartal“. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) blieb dennoch skeptisch und senkte seine Wachstumsprognose für das erste Quartal auf plus 0,1 von plus 0,4 % zum Vorquartal.

Nach Angaben des Amtes schloss die Handelsbilanz im Januar mit einem Plus von 12,3 Mrd. € nach 10,4 Mrd. € ab. Die Exporte waren im Dezember zum Vormonat um 1,6 % gestiegen, die Importe um 3,9 % gefallen. Im Gesamtjahr 2003 waren die Exporte um 1,6 % gestiegen.

Volkswirte sahen in dem Handelswachstum ein Zeichen für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. „Das zeigt, dass die deutsche Wirtschaft trotz des starken Euro ihr Exportvolumen noch ausweiten kann“, sagte Stefan Bielmeier von der Deutschen Bank. Zwar dämpfe der Euro die Ausfuhren, dem stehe aber eine rege Auslandsnachfrage gegenüber. Der Anstieg der Importe zeige eine gesunde Entwicklung der Binnenwirtschaft: „Insgesamt passen die Zahlen gut in das Bild einer wirtschaftlichen Erholung.“ Zuletzt hatten schwache Daten zum Auftragseingang und der Produktion in der Industrie den Optimismus über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland etwas gedämpft.

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