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15.03.2013

15:19 Uhr

Deutlicher Rückgang

Haushaltstreit verunsichert US-Verbraucher

Die politische Lähmung im Haushaltsstreit setzt den amerikanischen Verbrauchern zu. Ihre Stimmung ist im März deutlich gefallen – auf den niedrigsten Wert seit Dezember 2011.

US-Präsident Barack Obama. dpa

US-Präsident Barack Obama.

New YorkDie Verbraucherstimmung in den USA hat sich überraschend eingetrübt. Das entsprechende Barometer fiel im März nach vorläufigen Daten auf 71,8 Punkte von 77,6 Zählern im Februar, wie Thomson Reuters und die Universität Michigan am Freitag mitteilten. Das ist der niedrigste Wert seit Dezember 2011. Von Reuters befragte Experten hatten hingegen einen Anstieg auf 78,0 Zähler erwartet.

Mehr als ein Drittel der befragten Verbraucher ist unzufrieden mit der Wirtschaftspolitik der Regierung. Hintergrund sind die automatischen Ausgabenkürzungen im Volumen von 85 Milliarden Dollar, die nach einer ausgebliebenen Einigung im Haushaltsstreit im Kongress seit Monatsbeginn greifen. 30 Prozent der Befragten erwarten zudem, dass das Wachstumstempo im kommenden Jahr abflauen wird. Im Vormonat waren es nur 22 Prozent. 38 Prozent rechnen damit, dass die Arbeitslosenquote steigen wird. Im Februar waren es nur 27 Prozent.

Der von Anlegern stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA aus.

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