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13.06.2017

12:31 Uhr

Deutsche Wirtschaft

RWI korrigiert Prognose nach oben

Das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI korrigiert seine Wachstumsprognose für Deutschland nach oben. Im laufenden Jahr soll die Wirtschaft um rund 1,6 Prozent zulegen. Auch die Bundesregierung zeigt Optimismus.

Die deutsche Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. dpa

Hamburger Hafen

Die deutsche Wirtschaft ist auf Wachstumskurs.

EssenDas Wirtschaftsforschungsinstitut RWI hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 1,6 Prozent angehoben. Im März hatten die Forscher den erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) noch mit 1,3 Prozent beziffert. Die günstige Entwicklung der Exporte und der Inlandsnachfrage seien die treibenden Kräfte des Wirtschaftswachstums in Deutschland, teilte das Essener Institut am Dienstag mit. Dabei expandierten derzeit vor allem die privaten Konsumausgaben und Wohnungsbauinvestitionen.

Für das kommende Jahr hält das RWI unterdessen unverändert an seiner Wachstumsprognose von 1,8 Prozent fest. Die Forscher rechnen in diesem und im kommenden Jahr mit einer weiter steigenden Beschäftigung. Der hohe Bestand an offenen Stellen spreche dafür, dass diese teils nur mit Schwierigkeiten besetzt werden könnten, so der RWI-Konjunkturforscher Roland Döhrn. Beim Preisauftrieb rechnen die Forscher in diesem und dem kommenden Jahr jeweils mit einer Inflationsrate von 1,6 Prozent.

Deutsche Wirtschaft: Bundesbank traut noch stärkeres Wachstum zu

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Es läuft gut für die deutsche Wirtschaft – und das dürfte nach Einschätzung der Bundesbank auch noch eine Weile so bleiben. Ganz ohne Risiken ist der Aufschwung allerdings nicht.

Die deutsche Konjunkturerholung hält der Bundesregierung zufolge im Frühjahr an. „Die deutsche Wirtschaft setzt auch im zweiten Vierteljahr 2017 ihren Aufschwung fort“, schrieb das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in seinem Monatsbericht. Dazu würden sowohl Investitionen als auch private und staatliche Investitionen beitragen. „Die leichte weltwirtschaftliche Belebung unterstützt die Exportentwicklung“, erklärte das Ministerium. Da die Importe schwächer zulegen dürften, kämen vom Außenhandel zusätzliche Wachstumsimpulse. Das Bruttoinlandsprodukt war im ersten Quartal um 0,6 Prozent gestiegen. Viele Experten gehen davon aus, dass Europas größte Volkswirtschaft von April bis Juni ebenfalls kräftig expandieren dürfte. 

Von

dpa

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