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26.05.2014

13:42 Uhr

Deutschland

Arbeitslosigkeit sinkt nur langsam

Der Ukraine-Konflikt belastet derzeit unter anderem die deutsche Wirtschaft. Daher dürfte der Abbau der Arbeitslosigkeit in Deutschland nur langsam voran gehen. Aber zum Schwarzsehen gäbe es jedoch vorerst keinen Grund.

Ökonomen erwarten für Mai einen Rückgang der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit um rund 15.000. dpa

Ökonomen erwarten für Mai einen Rückgang der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit um rund 15.000.

BerlinDer Abbau der Arbeitslosigkeit in Deutschland dürfte an Fahrt verlieren. Das Barometer des IAB-Instituts sank im Mai den dritten Monat in Folge und liegt mit 100,5 Punkten nur noch minimal im positiven Bereich, wie das zur Bundesagentur für Arbeit gehörende Forschungsinstitut IAB am Montag mitteilte. Für die nächsten drei Monate sei eine stabile Entwicklung der um jahreszeitliche Schwankungen bereinigten Arbeitslosigkeit zu erwarten. „Die Einschätzungen der Arbeitsagenturen sind vorsichtiger geworden, aber keineswegs pessimistisch“, IAB-Experte Enzo Weber.

Derzeit belasteten der Ukraine-Konflikt und die schwächere Konjunktur in Schwellenländern wie China die deutsche Wirtschaft. Dank des milden Winters sei der Frühjahrsaufschwung am Jobmarkt deutlicher ausgefallen als üblich. Nun sei aber mit einer langsameren Gangart zu rechnen, sagte Weber. „Konjunktur und Arbeitsmarkt können das rasante Tempo der ersten Monate des Jahres nicht aufrecht erhalten, aber zum Schwarzsehen gibt es keinen Grund.“

Für Mai erwarten von Reuters befragte Ökonomen einen Rückgang der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit um rund 15.000. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen dürfte weiter in Richtung der Marke von 2,8 Millionen sinken. Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Daten am Mittwoch.

Von

rtr

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