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21.06.2011

15:31 Uhr

DIHK-Präsident Driftmann

Wirtschaft braucht mehr ausländische Fachkräfte

VonBarbara Gillmann

ExklusivDer Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags sieht die Zuzugserleichterung für Ingenieure und Ärzte aus dem Ausland als "ersten kleinen Schritt".

Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Quelle: ap

Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages.

Berlin2Die angekündigte Aussetzung der Vorrangprüfung für einige Ingenieurberufe und Ärzte ist ein erster kleiner Schritt, um den nötige Zuwanderung für Qualifizierte aus dem Ausland nach Deutschland generell zu erleichtern", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Hans Heinrich Driftmann, dem Handelsblatt (Mittwochsausgabe). Die bisherige Bürokratie der Vorrangprüfung - also ob es deutsche Arbeitslose gibt, die den Job übernehmen können - "hat mit einer Willkommenskultur nichts zu tun", so Driftmann. Deshalb müsse regelmäßig geprüft werden, welche weiteren Berufe von der Vorrangprüfung ausgenommen werden können.

Daneben forderte der DIHK-Präsident, für ausländische Absolventen deutscher Hochschulen "dauerhafte Perspektiven für Arbeit und Leben hierzulande zu schaffen", und zwar "jetzt und nicht erst übermorgen". Driftmann: "Es ist nicht sinnvoll, erst ein Studium zum Großteil mit unseren Steuergeldern zu finanzieren und dann die gut qualifizierten jungen Leute in andere Länder abwandern zu lassen." Ein noch klareres Signal im Wettbewerb um die besten Köpfe wäre kurzfristig die Absenkung der Einkommensschwelle für eine sofortige Niederlassungserlaubnis von derzeit 66 000 Euro pro Jahr auf 40 000 Euro, so Driftmann weiter. All diese wichtigen Maßnahmen gehörten allerdings in ein Gesamtkonzept zur Fachkräftesicherung - "zusammen mit einer besseren Einbindung heimischer Potenziale wie zum Beispiel Älteren und Frauen".

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

21.06.2011, 16:32 Uhr

Wenn die Wirtschaft Fachkräfte heute braucht, soll sie diese auf eigene Kosten holen, wenn man sie nicht mehr benötigt, muss die Wirtschaft die Rückführung der ausländischen Fachkräfte aus eigenen Taschen bezahlen.
Basta.
Danke

D.zugeschissen.u.ausgepluendert

21.06.2011, 16:37 Uhr

Frau Schavan, sorgen Sie erstmal für eine "erleichterte Abwanderung" der permanent durchgefütterten (zumeist anatolischen) Parallelwelt aus Deutschland - mit dem Geld kann man qualifizierte Zuwanderer subventionieren (Starthilfe). Gute Idee ??

Account gelöscht!

21.06.2011, 16:40 Uhr

Die Wirtschaft braucht gar nichts. Deutschland braucht im Gegensatz dazu Arbeitesverweigerung, um die BRD-.Wirtschaft zu konditionieren, die das eigene Volk und Europa in Brand setzt.

Ich verfolge mit, was die BRD-Wirtschaft mit den Deutschen macht, und das ist abenteuerlich schlimm.

Sich der Wirtchaft verweigern, nur das waere eine zukunftsinvestierende Handlungsweise.

Vielleicht werden die BRD-Unternehmer dann wieder normal.

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