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14.08.2012

15:16 Uhr

Durststrecke vorbei

US-Einzelhandel überwindet sein Tief

Über mehrere Monate hinweg lief es für den US-Einzelhandel nicht gerade rosig. Nun könnte die Trendwende kommen: Verbraucher bescherten den Händlern das dickste Plus in den Kassen seit Februar.

Shopping-Pause auf der Fifth Avenue in New York: US-Einzelhändler machen wieder gute Umsätze. dapd

Shopping-Pause auf der Fifth Avenue in New York: US-Einzelhändler machen wieder gute Umsätze.

WashingtonDie anziehende Konsumfreude der US-Verbraucher hat den Einzelhändlern im Juli nach mehrmonatiger Durststrecke wieder höhere Umsätze beschert. Die Händler hatten 0,8 Prozent mehr in den Kassen als im Juni, wie das Handelsministerium in Washington am Dienstag mitteilte. Es war das dickste Plus seit Februar. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt für Juli nur mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet.

Klammert man den Autosektor aus, stiegen die Umsätze sogar um 0,9 Prozent. Die Einzelhandelsdaten gelten als wichtiger Indikator für die Konjunkturentwicklung in den USA, da deren Wirtschaftsleistung zu mehr als zwei Dritteln vom privaten Konsum abhängt. Der nur zögerliche Jobaufbau sorgt bei den Verbrauchern für Unsicherheit.

Analysten werteten die Zahlen positiv. "Der Zuwachs war damit wesentlich stärker als erwartet," sagte Postbank-Analyst Heinrich Bayer. Da sei es auch leicht zu verschmerzen, dass der Vormonatswert von -0,5% auf -0,7% nach unten korrigiert wurde. Der US-Einzelhandel habe damit eine Serie von drei Umsatzrückgängen in Folge beendet.

Von

rtr

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