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23.04.2014

09:50 Uhr

Einkaufsmanagerindex

Deutscher Aufschwung hält an

Die Erholung schreitet weiter voran: Mit Schwung startete die deutsche Wirtschaft in das zweite Quartal 2014. Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, Neuaufträge stiegen. Experten prognostizieren eine positive Entwicklung.

Der Hamburger Hafen: Nach der Ukrainekrise hat sich die deutsche Wirtschaft wieder erholt. dpa

Der Hamburger Hafen: Nach der Ukrainekrise hat sich die deutsche Wirtschaft wieder erholt.

BerlinDie deutsche Wirtschaft ist mit mehr Schwung in das zweite Quartal gestartet. Der Einkaufsmanagerindex für die gesamte Privatwirtschat stieg im April um zwei auf 56,3 Zähler, wie das Markit-Institut am Mittwoch zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 800 Dienstleistern und Industrieunternehmen mitteilte. Das Barometer legte damit nach einem kurzen Durchhänger im März wieder deutlich zu und erreichte fast das Niveau vom Februar.

Es liegt weiter deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Die Firmen schufen unter dem Strich den sechsten Monat in Folge neue Arbeitsplätze. Zudem stieg die Zahl der Neuaufträge stärker als im Vormonat.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Die Daten signalisieren die Fortsetzung der kräftigen Erholung“, sagte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike. In der Industrie stieg das Barometer um 0,5 auf 54,2 Punkte zurück. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Wert von 54,0 gerechnet. Die Aufträge aus dem Ausland stiegen den neunten Monat in Folge. Im Service-Sektor kletterte das Barometer überraschend deutlich um zwei auf 55,0 Zähler. Hier hatten Ökonomen nur einen leichten Anstieg auf 53,4 Punkte erwartet. Ihre Geschäftsaussichten bewerteten die Dienstleister in etwa so gut wie zuletzt. Das insgesamt positive Bild zeigt nach Ansicht des Markit-Experten, dass Industrie und Dienstleister auch in den kommenden Monaten wohl auf Wachstumskurs bleiben.

Von

rtr

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