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29.04.2015

11:43 Uhr

Ela-Notkredite

Neue Geldspritze für Hellas-Banken

Die Europäische Zentralbank erhöht laut einem Insider erneut den Kreditrahmen für griechische Geldhäuser – um 1,4 Milliarden Euro. Inzwischen erreichen die Nothilfen einen Umfang von insgesamt 76,9 Milliarden Euro.

Die griechischen Banken können sich momentan nur über Nothilfen frisches Geld beschaffen. dpa

Griechischer Euro

Die griechischen Banken können sich momentan nur über Nothilfen frisches Geld beschaffen.

AthenDie Europäische Zentralbank (EZB) stockt die Notkredite für griechische Banken auf. Die Währungshüter erhöhten den Rahmen für Liquiditätshilfen der Athener Notenbank an die Geldhäuser um 1,4 Milliarden Euro auf inzwischen 76,9 Milliarden Euro, wie ein Insider aus der Bankenbranche am Mittwoch zu Reuters sagte.

Die Finanzhäuser des von der Pleite bedrohten Mittelmeerlandes sind zur Geldversorgung zunehmend auf diese Geldspritzen ihrer heimischen Notenbank angewiesen. Denn die EZB nimmt bonitätsschwache Hellas-Staatsanleihen nicht mehr als Pfand für frisches Zentralbankgeld an. Damit ist den griechischen Banken der direkte Kanal zu frischem EZB-Geld weitgehend verschlossen. Über solche Nothilfen – im Fachjargon Ela genannt – können sie sich dennoch bei Bedarf Liquidität beschaffen.

Die Abkürzung Ela steht für die englische Bezeichnung Emergency Liquidity Assistance. Diese Kredite werden zu deutlich schlechteren Konditionen vergeben als die üblichen EZB-Darlehen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Herr richard roehl

29.04.2015, 12:44 Uhr

Und täglich grüsst das Murmeltier. Es besteht kein Anlass zu irgendwelchen Reformen in GR, solange der Goldesel Permadünnschiss hat

Herr Teito Klein

29.04.2015, 16:50 Uhr

Griechische Banken sind solvent!
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Deshalb erhöht Draghi im wöchentlichen Rhythmus auch das ELA-Volumina.
Mittlerweile beträgt er 76,9 Milliarden.
Warum sollte Syriza da Reformen anstreben? Es geht doch auch so!

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