Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.03.2004

12:27 Uhr

Entgegen der Voraussagen der Ökonomen

Weniger Aufträge für deutsche Industrie

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWA) hat am Donnerstag bekanntgegeben, dass in der deutschen Industrie im Januar saisonbereinigt 2,0 % weniger Aufträge eingegangen sind als im Vormonat. Dies entsprach nicht den Erwartungen der Ökonomen, die einen Anstieg von 0,1 % vorausgesagt hatten.

HB BERLIN. Auf Jahressicht verringerte sich der Auftragseingang um 1,7 %. Für Dezember 2003 konnte letztendlich, nach einer Aufwärtskorrektur um 0,4 %, ein Anstieg um 1,2 % verzeichnet werden.

Das BMWA begründete das Minus in der Auftragslage mit einem Rückgang an Großaufträgen, sowie der 2,5 % schwächeren ausländischen Nachfrage, die "zum Teil auch auf den deutlichen Anstieg des Euro-Wechselkurses zurückzuführen" sei.

Aber auch im Inland gingen die Neubestellungen um 1,2 % zurück. Dabei ist jedoch lediglich in Westdeutschland eine Auftragsverringerung von 2,3 % festzuhalten. Im Osten der Bundesrepublik erhöhte sich die Nachfrage um 1,2 %.

Insbesondere die Produzenten von Konsumgütern litten unter der schwächelnden Auftragslage: Sie konstatierten ein Minus von 6,8 %. Aber auch für die Hersteller von Investitionsgütern gestaltete sich die Lage mit 2,2 % weniger Aufträgen als schwieriger. Die Nachfrage in der Sparte der Vorleistungsgüter hat sich kaum merklich um 0,2 % verringert.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×