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30.01.2013

14:27 Uhr

Euro-Krise

Spanien rutscht tiefer in die Rezession

Die spanische Wirtschaft hat sich auch im vierten Quartal des vergangenen Jahres nicht erholen können. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte um 0,7 Prozent. Das Land kommt seit Ende 2011 nicht aus der Rezession.

Spanien leidet unter den Folgen einer im Jahr 2008 geplatzten Immobilienblase. dpa

Spanien leidet unter den Folgen einer im Jahr 2008 geplatzten Immobilienblase.

MadridIm vierten Quartal des vergangenen Jahres schrumpfte die spanische Wirtschaft um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Nationale Statistikinstitut am Mittwoch mitteilte. Dies sei der stärkste Rückgang des Bruttoinlandprodukts seit dem zweiten Quartal 2009. Spanien befindet sich seit Ende 2011 in einer Rezession, die sich vor dem Jahreswechsel noch einmal verschärft hat. Im dritten Quartal 2012 hatte die Wirtschaftsleistung des Landes noch um 0,3 Prozent nachgelassen.

Für das Gesamtjahr 2012 fielen die Zahlen aber nicht ganz so dramatisch aus wie von der Regierung erwartet. Den Angaben zufolge sank das Bruttoinlandsprodukt um 1,37 Prozent. Die Regierung hatte mit einem Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet. Für das vierte Quartal 2013 erwartet Finanzminister Luis de Guindos wieder ein Wirtschaftswachstum.

Spanien leidet unter den Folgen einer im Jahr 2008 geplatzten Immobilienblase und hat sich deshalb ein rigoroses Sparprogramm mit Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen verordnet. In der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone ist derzeit mehr als jeder Vierte arbeitslos. Unter den jungen Spaniern im Alter von 16 bis 24 Jahren ist die Lage mit einer Arbeitslosenzahl von mehr als 55 Prozent sogar noch weitaus dramatischer.

Von

afp

Kommentare (4)

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popper

30.01.2013, 14:56 Uhr

Merkels "Pakt für Wettbewerbsfähigkeit" wird Spanien und die Eurozone vollends ruinieren. Wenn wir Pech haben die ganze Welt. Aber Deutschlands Presse feiert die mit Abstand und gleichauf mit Schröder schlechteste Kanzlerin seid Bestehen der Bundesrepublik, als Wunder der Taktik und Klugheit. Was hilft das bei soviel ökonomischem Unverstand.

r-tiroch@t-online.de

30.01.2013, 15:57 Uhr

aber der Schäuble sagte doch, die sind auf einem guten Weg.

Account gelöscht!

30.01.2013, 19:38 Uhr

Soll das noch jemanden überraschen?

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