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06.08.2014

15:47 Uhr

Euro-Krisenland

Griechenland kommt nicht aus der Deflation

Nach Monaten des Misserfolgs und sinkender Preise scheint Griechenland aus der Deflation nicht rauszukommen. Im 17. Monat in Folge fielen die Verbraucherpreise. Das könnte die Wirtschaft des Landes weiter schwächen.

Die Verbraucherpreise in Griechenland sind im 17 Monat in Folge gefallen. dpa

Die Verbraucherpreise in Griechenland sind im 17 Monat in Folge gefallen.

AthenGriechenland steckt wegen seiner Wirtschaftskrise weiter in der Deflation fest. Bei einer Deflation handelt es sich um eine hartnäckige Abwärtsspirale mit sinkenden Preisen. Sie gilt als Gefahr für die Konjunktur, weil Konsumenten und Unternehmen in Erwartung weiter sinkender Preise Ausgaben und Investitionen hinauszögern. Im Juli lagen die Verbraucherpreise durchschnittlich 0,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dies teilte die Statistikbehörde am Mittwoch in Athen mit. Es ist der 17. Monat in Folge mit fallenden Verbraucherpreisen.

Von

dpa

Kommentare (9)

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Herr Fred Meisenkaiser

06.08.2014, 16:03 Uhr

Wo soll die Kaufkraft herkommen? Um das Problem zu lösen, müßte man die Reichen stärker besteuern und die Bürger entlasten.
Das ist politisch durch die EU nicht gewollt!

G. Nampf

06.08.2014, 16:55 Uhr

Preisrückgänge in Krisenzeiten sind nicht nur normal, sondern notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen.

Aber in der EUdSSR gelten normale Wirtschaftsweisheiten nicht mehr.

Herr Woldemar von Stechlin

06.08.2014, 17:14 Uhr

Das ist normal. Da es keinen Wechselkurs Drachme-DM mehr gibt, muss der Ausgleich zum Gleichgewicht über die Preise erfolgen. Ergo müssen die Preise in GR fallen und bei uns steigen.

Für das Letztere sorgt die EUdSSR und Graf Draghilar. Danke nach Brüssel!

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