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21.12.2011

11:13 Uhr

Euro-Krisenland

Italiens BIP schrumpft um 0,2 Prozent

Das Bruttoinlandsprodukt im Krisenland Italien ist zum ersten Mal seit 2009 geschrumpft. Die Wirtschaftsleistung ging im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent zurück.

Das BIP Italiens ist um 0,2 Prozent geschrumpft. dpa

Das BIP Italiens ist um 0,2 Prozent geschrumpft.

RomDie italienische Wirtschaft ist im dritten Quartal erstmals seit zwei Jahren geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in dem Euro-Krisenland sei im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent gesunken, teilte die italienische Statistikbehörde Istat am Mittwoch mit. Ökonomen hatten dies erwartet. Es ist der erste Rückgang der Wirtschaftsleistung seit Ende 2009. Im Vorquartal war die Wirtschaft noch um 0,3 Prozent gewachsen. Unter dem neuen Regierungschef Mario Monti will Italien einen harten Sparkurs durchziehen, der das Wachstum weiter drücken könnte.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum wuchs Italiens Wirtschaft im dritten Quartal um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten einen stärkeren Anstieg um 0,4 Prozent prognostiziert. Im zweiten Quartal hatte die italienische Wirtschaftsleistung noch um inzwischen revidierte 0,7 (zunächst 0,8) Prozent zum Vorjahresquartal zugelegt.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Tretmueller

21.12.2011, 11:30 Uhr

Wen interessieren staatliche Zahlen?

Das sind Hausnummern, über den Warenkorb kann man fast jedes beliebige "Wirtschaftswachstum" erreichen:

http://ausserdem.info/2011/Manipulation-von-Warenkorb-und-Wirtschaftswachstum

POPPER

21.12.2011, 12:30 Uhr

Hieran erkennt man, dass das Gerede von wegen "Italien wird es schaffen" nur Rauch und Schall ist, um die Gemüter zu beruhigen. Italien wird wie alle anderen Länder mit Austeritätsprogrammen in die Pleite rutschen. Das gebietet die volkswirtschaftliche Logik. Staaten müssen erst das erwirtschaften, was sie sparen wollen. Wer glaubt sparen zu können ohne Überschuss lebt in einer Scheinwelt. Monti müsste nicht Monti sein, wenn er nicht weiter mithelfen würde, die Gläubiger Italiens reicher zu machen, indem er mit den angeblichen Einsparungen weiter fleißig von unten nach oben verteilt.

POPPER

21.12.2011, 12:30 Uhr

Hieran erkennt man, dass das Gerede von wegen "Italien wird es schaffen" nur Rauch und Schall ist, um die Gemüter zu beruhigen. Italien wird wie alle anderen Länder mit Austeritätsprogrammen in die Pleite rutschen. Das gebietet die volkswirtschaftliche Logik. Staaten müssen erst das erwirtschaften, was sie sparen wollen. Wer glaubt sparen zu können ohne Überschuss lebt in einer Scheinwelt. Monti müsste nicht Monti sein, wenn er nicht weiter mithelfen würde, die Gläubiger Italiens reicher zu machen, indem er mit den angeblichen Einsparungen weiter fleißig von unten nach oben verteilt.

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