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02.01.2008

12:28 Uhr

Euro-Zone

Industrie erhält zum Jahresende kleinen Dämpfer

Die Industriefirmen in der Euro-Zone haben zum Jahresende an Fahrt verloren. Der RBS/NTC-Einkaufsmanagerindex signalisiert zwar noch Wachstum, doch die Dynamik gegenüber dem Vormonat ließ etwas nach.

HB BERLIN. Der RBS/NTC-Einkaufsmanagerindex für den Sektor sank zufolge auf 52,6 von 52,8 Punkten, wie das britische Forschungsinstitut NTC zu seiner Umfrage unter rund 3 000 Unternehmen mitteilte. Der Wert lag damit nur marginal über vorläufigen Berechnungen des Instituts.

„Die Daten lassen darauf schließen, dass es im vierten Quartal erstmals seit Anfang 2005 wieder einen Rückgang bei der Industrieproduktion gegenüber dem Vorquartal geben wird“, sagte der für die Euro-Zone zuständige Chefvolkswirt der Royal Bank of Scotland (RBS), Jacques Cailloux.

In Deutschland fiel das Barometer trotz es noch immer robusten Wachstums auf das zweitniedrigste Niveau seit zwei Jahren. Frankreich konnte sich hingegen vom Abwärtstrend der anderen großen Volkswirtschaften der Euro-Zone abkoppeln. Das Land legte gegenüber dem November zu und zog bei der Wachstumsdynamik sogar an seinem ostrheinischen Nachbarn vorbei.

Auch die Industrie-Produktion büßte in der Euro-Zone im Dezember an Kraft ein. Der entsprechende Wert fiel auf 53,5 Punkte von 54,1 im November. Zudem wuchs die Zahl der Neuaufträge nicht mehr so stark wie im Vormonat: Der Index fiel auf 51,7 von 52,8. Die Entwicklung sorgte insgesamt nur für schwache Impulse bei der Beschäftigungslage. Deutschland legte allerdings beim Personalaufbau so kräftig zu wie seit einem halben Jahr nicht mehr.

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