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17.12.2014

11:56 Uhr

Euro-Zone

Inflation bleibt sehr niedrig

Die Sorgen vor einer Deflation halten an: Im November lagen die Preise in der Euro-Zone lediglich 0,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Die EZB ist gefragt.

Günstiger Markteinkauf? Die Preise in der Euro-Zone stiegen im November nur minimal. dpa

Günstiger Markteinkauf? Die Preise in der Euro-Zone stiegen im November nur minimal.

Brüssel/BerlinDie Inflation in der Euro-Zone bleibt auch im November extrem niedrig und bereitet der Europäischen Zentralbank große Sorgen. Die Verbraucherpreise lagen nur 0,3 Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch nach einer endgültigen Berechnung mitteilte.

Die niedrige Teuerung schürt Sorgen vor einer Deflation. Die EZB will aber einen solchen für die Wirtschaft schädlichen Preisverfall auf breiter Front unbedingt verhindern. Gedämpft wurde die Inflation vor allem von fallenden Energiepreisen.

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Experten gehen davon aus, dass die Inflationsrate Anfang 2015 noch weiter sinkt. Die EZB-Notenbanker um ihren Präsidenten Mario Draghi sprechen bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen. Fallende Preise können eine Wirtschaft dauerhaft lähmen, wenn sich Verbraucher zurückhalten, Löhne sinken und Firmen ihre Investitionen aufschieben.

Um eine Deflation zu verhindern, hat die EZB ihren Leitzins auf ein Rekordtief gesenkt. Außerdem pumpt sie Milliarden an billigem Geld in die Wirtschaft.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Tom Schmidt

17.12.2014, 13:41 Uhr

War dieser Artikel für das Handelsblatt wirklich notwendig? Der könnte auch in der Bild stehen und man würde sich über das Niveau nicht wundern!

Wie haben also 0,3 % Inflation bei fallenden Energiepreisen, ergo steigen andere Waren und Dienstleistungen. Und die EZB macht sich deshalb Sorgen... so kann man kleinen Kindern gute Nacht Geschichten erzählen. Mit Wirtschaftsjournalismus hat das nichts zu tun!

Draghi spricht bei Inflationswerten von knapp unter 2 % von stabilen Preisen... was ist dann an 0,3 % Inflation schlimm? Und woher nimmt Herr Draghi eigentlich die 2 %? Aber solche Fragen gibts in Gute-Nacht-Geschichten wohl nicht?

Fallende Preise können die Wirtschaft lähmen? der Autor meinte wohl das Szenario einer Deflationsspirale bei der in Erwartung sinkender Preise Ausgaben verschoben werden und das auf die Löhne zurückschlägt. Das ist nur ein Szenario und wie hoch muß eigentlich ein Preisverfall sein, dass so etwas eintreten kann? Komisch, bei der Inflation sind 2 % stabil! Also wenn die Energiepreise jetzt sinken, ich heize dann erstmal nächsten Winter! Aber auch diese Fragen gibts in den Geschichten wohl nicht. Wahrscheinlich sollen wir jetzt spritschluckende Autos fahren, unsere Wohnungen schlecht isolieren und das nur damit die Wirtschaft läuft. Wer trinkt eigentlich gerade schon zuviel Glühwein?

Die EZB pumpt Geld in die Wirtschaft! Die Wirtschaft nimmt es gar nicht mehr an. Auch ein unwichtiges Detail?

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