Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.04.2012

12:09 Uhr

Euro-Zone

Inflation bleibt wegen teurer Energie hoch

Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Deutschland lag die Inflationsrate im Berichtsmonat bei 2,3 Prozent.

Euroscheine und eine Geldbörse. Michael S. Schwarzer

Euroscheine und eine Geldbörse.

Luxemburg Die Inflationsrate in der Eurozone ist im März erneut unverändert geblieben. Wie bereits in den Vormonaten verharrte sie bei 2,7 Prozent, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach endgültigen Daten mit. Die Behörde revidierte damit eine vorläufige Schätzung. Volkswirte hatten sich an der Erstschätzung orientiert und mit einer Rate von 2,6 Prozent gerechnet. Damit tritt die Inflationsrate in der Eurozone seit Dezember auf der Stelle. Zuletzt lag sie im vergangenen November höher, bei 3,0 Prozent. Die Europäische Zentralbank sieht die Preisstabilität bei einem Wert von knapp unter 2,0 Prozent gewährleistet.

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise den Angaben zufolge im März um 1,3 Prozent und damit ebenfalls etwas stärker als von Volkswirten erwartet. Sie hatten mit einem Anstieg um 1,2 Prozent gerechnet. In der Eurozone verzeichnete Griechenland laut Eurostat im März die niedrigste Inflationsrate mit 1,4 Prozent. Die höchsten Rate wurden in Estland mit 4,7 Prozent ermittelt. In Deutschland lag die Inflationsrate im Berichtsmonat bei 2,3 Prozent. Teure Energie hält die Inflation in der Euro-Zone hoch. Die Europäische Zentralbank (EZB) geht davon aus, dass die Jahresteuerung im laufenden Jahr nicht mehr unter die Marke von zwei Prozent fällt. Bereits im Januar und Februar lag die Inflationsrate bei 2,7 Prozent.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×