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30.11.2011

11:21 Uhr

Euro-Zone

Inflationsrate verharrt bei drei Prozent

Die Inflation in der Euro-Zone bleibt weiterhin hoch. Mit drei Prozent im November liegt sie deutlich über dem Stabilitätsziel der Europäischen Zentralbank.

Die Inflationsrate in der Euro-Zone bleibt hoch. dpa

Die Inflationsrate in der Euro-Zone bleibt hoch.

Berlin/Brüssel/LuxemburgDie Inflation in der Euro-Zone verharrt auf hohem Niveau. Waren und Dienstleistungen kosteten im November im Schnitt 3,0 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch nach vorläufigen Berechnungen in Brüssel mitteilte.

Damit liegt die Inflation deutlich über dem Ziel der Europäischen Zentralbank. Diese sieht stabile Preise bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Sie geht jedoch davon aus, dass der Preisdruck in den nächsten Monaten nachlassen wird. Der französische Notenbankchef Christian Noyer rechnet damit, dass die Inflation bald auf ein Niveau sinken wird, das mit der von der EZB angepeilten Stabilitätsmarke vereinbar ist.

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Bei der EZB-Ratssitzung am Donnerstag nächster Woche könnte die EZB daher nach Einschätzung mancher Fachleute eine weitere Zinssenkung wagen und den Schlüsselzins auf 1,0 von derzeit 1,25 Prozent kappen. Damit würde auch die Wirtschaft neue Impulse erhalten, die in Zeiten der Euro-Krise lahmt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sagt der Euro-Zone für 2012 nur noch ein Mini-Wachstum von 0,2 Prozent voraus.

Von

rtr

Kommentare (4)

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karstenberwanger

30.11.2011, 11:34 Uhr

Auch das ist doch Propaganda pur. 3% ??? Wohl eher 13 aber garantiert nicht 3.

Londoner

30.11.2011, 11:48 Uhr

Lasst Euch bloss nicht verarschen!

Account gelöscht!

30.11.2011, 11:50 Uhr

Genau ! Die Inflation ist in der breiten Mittelschicht viel höher. Die Statistik-Täuscher von FORSA, Infratest-DIMAP usw. gaukeln den Leuten immer wieder Unwahrheiten vor. 3% sind der höchstens der HARTZ4-Warenkorb als Vergleichgröße ohne Heizkosten usw., denn die bezahlt ja der Staat mittels Steuergeld.

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