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22.05.2015

08:57 Uhr

Europa-Konjunktur

EZB hält Wachstum für zu niedrig

Zufriedenheit klingt anders: EZB-Chef Mario Draghi geht das Wachstum in der Euro-Zone zu langsam. Trotz verbesserter Konjunktur müssten alle Länder aufholen. Das gilt auch für die Inflation.

Der EZB-Präsident ist nicht zufrieden mit den Wachstumszahlen aus Europa. dpa

Mario Draghi

Der EZB-Präsident ist nicht zufrieden mit den Wachstumszahlen aus Europa.

SintraTrotz aufgehellter Konjunkturbedingungen ist das Wachstum in Europa nach Einschätzung von EZB-Präsident Mario Draghi immer noch zu schleppend. „Zuletzt hat sich das Wirtschaftsumfeld in Europa etwas verbessert, aber das Wachstum ist überall zu gering“, sagte Draghi am Donnerstagabend auf einer Veranstaltung der Europäischen Zentralbank im portugiesischen Sintra. Auch die Inflation ist nach Einschätzung von Draghi immer noch zu niedrig in manchen Ländern.

Das Bruttoinlandsprodukt war in der Euro-Zone von Januar bis März um 0,4 Prozent gestiegen. Die Verbraucherpreise im Währungsraum stagnierten zuletzt. Die Lebenshaltungskosten blieben im April auf Vorjahresniveau, nachdem die Preise im März noch um 0,1 Prozent gesunken waren. Die EZB spricht nur bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen – davon ist die Teuerung aber immer noch weit entfernt.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Herr Henry Wuttke

22.05.2015, 11:24 Uhr

„EZB hält Wachstum für zu niedrig“

Seine Anleihekäufe haben kurze Beine.
Nicht das viele Geld bringt Schwung in die Wirtschaft, vielmehr sind es die einzelnen Länder die ihr Wirtschaftswachstum generieren.

Manche Länder können nicht mehr Wirtschaftswachstum erzeugen, was diese Länder seit Hunderten von Jahren bewiesen haben. Zudem spielt die Geographische Lage der einzelnen Länder eine entscheidende Rolle für die Wirtschaftkraft im Lande. Wieder ein Faktum warum alle Ländern nicht in einen Topf gesteckt werden können.

Die Gemeinschaftswährung mit dem Euro funktioniert nur solang wie permanent Geld in das riesengroße Schneeballsystem gepumpt wird. Was ist das für eine schlechte Politik.

Der EZB-Chef Mario Draghi hat sich wohl verrechnet. Er kann nur in einer finanziellen Expansionspolitik denken und ist in seinem eigenen Ich Gefangener. Das ist sehr armselig.

Herr Peter Spiegel

22.05.2015, 11:43 Uhr

Das Bruttoinlandsprodukt war in der Euro-Zone von Januar bis März um 0,4 Prozent gestiegen"

Haben die Facharbeiter zu wenig Drogen gehandelt oder ist die Prostitution rückläufig?
Mit der Aufnahme des Menschenhandels in das BIP sollte das aber ausgeglichen werden können.
Sicher bieten sich noch andere kriminelle Machenschaften an zur Steigerung des BIP an.

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