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15.01.2007

11:19 Uhr

Eurozone

Industrieproduktion enttäuscht

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im November deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Nach Berechnungen der Statistikbehörde Eurostat erhöhte sich die Produktion gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 0,2% und gegenüber dem Vorjahr um 2,5%. Experten hatten allerdings mit mehr gerechnet.

HB LUXEMBURG. Volkswirte hatten auf Vormonatssicht einen Anstieg der Industrieproduktion von 0,8% erwartet, im Jahresvergleich hatten sie ein Plus von 3,1% prognostiziert. Im Oktober war die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 0,1% zurückgegangen, auf Jahressicht hatte sich ein Plus von 3,6% eingestellt.

Laut Eurostat kletterte die Industrieproduktion in der EU-25 im November um 0,3% zum Vormonat und um 2,8% zum Vorjahr. Gegenüber dem Vormonat stieg die Produktion von Investitionsgütern im November in der Eurozone um 1,2% und in der EU-25 um 1,3%. Die Gebrauchsgüterproduktion legte um 1,0% bzw. um 0,9% zu. Für den Energiebereich ergab sich ein Anstieg um 0,9% in der Eurozone und um 1,1% in der EU-25. Die Verbrauchsgüterproduktion blieb in beiden Gebieten unverändert. Die Erzeugung von Vorleistungsgütern ging in der Eurozone um 0,1% und in der EU-25 um 0,2% zurück.

Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Produktion von Gebrauchsgütern im November in der Eurozone um 4,9% und in der EU-25 um 6,6%. Bei den Investitionsgütern wurden Wachstumsrate von 4,9% bzw. 6,1% verzeichnet. Die Erzeugung von Vorleistungsgütern stieg in der Eurozone um 3,2% und in der EU-25 um 3,4%. Bei den Verbrauchsgütern ergab sich ein Wachstum um 1,9% bzw. 1,6%. Im Energiebereich war ein Rückgang um 3,3% in der Eurozone und um 3,7% in der EU-25 festzustellen.

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