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20.06.2017

14:11 Uhr

Export

Leistungsbilanzüberschuss in der Euro-Zone gesunken

Der Leistungsbilanzüberschuss der Euro-Zone hat sich im April weiter verringert. Mit rund 22 Milliarden Euro liegt der Betrag damit deutlich unter dem Rekordhoch im Februar.

Deutschland ist für den größten Anteil des Überschusses im Währungsraum verantwortlich. dpa

Containerschiff in Hamburg

Deutschland ist für den größten Anteil des Überschusses im Währungsraum verantwortlich.

FrankfurtDer Leistungsbilanzüberschuss in der Euro-Zone hat sich im April weiter von seinem Rekordhoch entfernt. Saison- und kalenderbereinigt lag er bei 22,2 Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Im März hatte er noch bei 35,7 Milliarden Euro gelegen, nachdem im Februar mit 37,9 Milliarden Euro der bislang höchste Wert erreicht worden war. Neben dem Warenhandel enthält die Leistungsbilanz auch alle anderen Transfers mit dem Ausland. Dazu zählt neben Dienstleistungen unter anderem die Entwicklungshilfe. Werden die Daten nicht um Kalender- und Saisoneffekte bereinigt, dann sank der Überschuss binnen Monatsfrist von 46,4 auf 21,5 Milliarden Euro im April.

Deutschland ist für einen erheblichen Teil des Überschusses im Währungsraum verantwortlich und muss dafür seit Jahren viel internationale Kritik einstecken. Seit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump ist der hohe Exportüberschuss von Ländern wie Deutschland und China auch in den USA stärker Thema geworden. Trump sieht sein Land, das deutlich mehr importiert als exportiert, benachteiligt und hat mit Einfuhrzöllen auf Waren gedroht.

Von

rtr

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