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27.01.2011

02:41 Uhr

Export

"Made in Japan" wieder sehr gefragt

Die japanische Wirtschaft, gebeutelt durch Deflation und einen extrem starken Yen, vermeldete eine positive Nachricht. Die heimischen Produkte sind weiter gefragt in der Welt. Mehr denn je.

Ob Toshiba-Produkte oder andere japanische Waren: "Made in Japan" ist gefragt. Quelle: Reuters

Ob Toshiba-Produkte oder andere japanische Waren: "Made in Japan" ist gefragt.

HB TOKIO. Japan hat im Dezember seine Ausfuhren um 13 Prozent gesteigert. Damit beschleunigte sich das Wachstum den zweiten Monat in Folge, wie das Finanzministerium in Tokio am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von lediglich 9,2 Prozent gerechnet.

Vor allem bei Kunden in anderen asiatischen Staaten waren Produkte „Made in Japan“ beliebt: Hier schnellten die Exporte um 14,8 Prozent in die Höhe. Zugleich legten auch die Einfuhren deutlich zu. Der Anstieg lag hier mit 10,6 Prozent allerdings unter den Erwartungen von Analysten.

Der Handelsbilanzüberschuss lag bei 727,7 Milliarden Yen (etwa 6,5 Milliarden Euro) und damit deutlich über den Erwartungen von Analysten. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Handelsbilanzüberschuss um 34,1 Prozent zu.

„Die weltweite Nachfrage, vor allem in China und den USA, erholt sich, was ein gutes Zeichen ist für Japans exportgetriebenes Wachstum”, kommentierte Susumu Kato, Chefökonom bei Credit Agricole CIB und CLSA in Tokio, gegenüber der Nachrichtenagentur Boomberg den Bericht.

Die japanische Notenbank hatte ihre Wachstumsaussichten für das im März endende Wirtschaftsjahr erst vor wenigen Tagen vorsichtig angehoben. Die Mitglieder der Bank um Gouverneur Masaaki Shirakawa Bank sagten zudem eine erstmalige Zunahme der Preise voraus.

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