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09.01.2006

08:45 Uhr

Exporte erstmals über 70 Mrd. Euro

Deutsche Ausfuhren knacken Rekord

Neuer Rekordmonat für den deutschen Außenhandel: Die Exporteure haben im November erstmals Waren im Wert von über 70 Milliarden Euro ins Ausland verkauft. Nach neuen Werten hat Deutschland auch 2006 gute Chancen auf den Titel des Exportweltmeisters.

HB BERLIN. Mit 71,6 Milliarden Euro übertrafen die Ausfuhren das Vorjahresniveau um 7,7 Prozent, die Importe lagen mit 58,3 Milliarden Euro um 6,6 Prozent über dem Niveau vom November 2004, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Bereinigt um die üblichen jahreszeitlichen Schwankungen gingen die Exporte dennoch gegenüber Oktober um 1,4 Prozent zurück, während die Importe sogar um 4,0 Prozent nachgaben.

Der Überschuss in der deutschen Handelsbilanz weitete sich im November auf 13,3 von 12,2 Milliarden Euro aus, in der Leistungsbilanz stand unter dem Strich ein Plus von 8,1 nach 6,2 Milliarden im Oktober. Die meisten Volkswirte rechnen angesichts der robusten Weltkonjunktur in diesem Jahr erneut mit einem kräftigen Exportwachstum; darauf deutet auch der lebhafte Auftragseingang in der Industrie hin. Deutschland habe dank seiner verbesserten Wettbewerbsfähigkeit gute Chancen, auch 2006 den Titel des Waren-Exportmeisters davonzutragen.

Wichtigste Wachstumsregionen waren auch im November die Länder außerhalb der Europäischen Union. Die Exporte dorthin kletterten um 12,6 Prozent. Immer mehr Bedeutung erhalten die Erdöl exportierenden Länder und Russland. Größter Handelspartner für Deutschland bleiben aber die EU-Länder. Dorthin gingen im November Waren im Wert von 46,4 Milliarden Euro, das waren 5,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

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