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04.04.2017

16:24 Uhr

Exporte ziehen an

US-Handelsdefizit ist geschrumpft

Das US-Handelsdefizit ist im Februar wegen der höchsten Exporte seit zwei Jahren geschrumpft. Trump wird es freuen. Er kritisiert unter anderem Deutschland für unfaire Praktiken im Welthandel und will neue Zölle.

Die Ausfuhren in die Europäische Union wuchsen um 8,0 Prozent. dpa

US-Handelsdefizit schrumpft

Die Ausfuhren in die Europäische Union wuchsen um 8,0 Prozent.

WashingtonDie höchsten Exporte seit zwei Jahren haben das Handelsdefizit der USA im Februar schrumpfen lassen. Das Minus schmolz um 9,6 Prozent auf 43,6 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte.

Im Januar hatten die Importe die Exporte noch um mehr als 48 Milliarden Dollar übertroffen. Der Rückgang geht vor allem auf die gesteigerte Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen zurück, die mit rund 193 Milliarden Dollar den höchsten Wert seit Dezember 2014 erreichte.

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Die Exporte nach Deutschland legten dabei um überdurchschnittliche 8,6 Prozent zu, weshalb das Defizit im Handel mit Europas größter Volkswirtschaft so klein ausfiel wie seit gut vier Jahren nicht mehr. Die Ausfuhren in die Europäische Union wuchsen um 8,0 Prozent. Dagegen nahm die Nachfrage aus China um 2,7 Prozent und die aus Mexiko sogar um 7,1 Prozent ab.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump wirft wichtigen Handelspartnern wie Deutschland vor, sich mit unfairen Praktiken Vorteile im internationalen Wettbewerb zu erschleichen. Trump gab eine Untersuchung der Gründe für den hohen Fehlbetrag im Warenaustausch in Auftrag. Dabei soll es um Dumping-Preise, unerlaubte Subventionen und „fehlgeleitete“ Wechselkurse ein.

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Trump sind die Defizite im Handel mit Ländern wie China, Deutschland und Japan ein Dorn im Auge. 2016 überstiegen die Importe von Gütern aus dem Ausland die Exporte um 734 Milliarden Dollar. Trump erwägt, die Einfuhren mit neuen Steuern oder Zöllen zu verteuern. Damit sollen Firmen dazu bewegt werden, mehr in den USA zu produzieren und Jobs zu schaffen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Baron v. Fink

04.04.2017, 18:33 Uhr

Schreib ich doch die ganze Zeit, Ami-Aktien starten durch. Der Prophet irrt nie, leider fehlen noch die 72 Jungfrauern. Ha Ha Ha

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