Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.08.2015

16:29 Uhr

EZB-Ratsmitglied

Nowotny erwartet weiterhin geringe Inflation

Steigende Preise? Kaum, prognostiziert EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny den Europäern. Billiges Öl und die schlechte Entwicklung Chinas hielten die Inflationsrate unten, so der Gouverneur der Österreichischen Notenbank.

huGO-BildID: 45581248 Austrian National Bank Governor Ewald Nowotny presents the bank's 2015-2017 economic forecast for Austria during a news conference in Vienna, June 8, 2015. REUTERS/Heinz-Peter Bader Reuters

Austrian National Bank Governor Nowotny presents the bank's 2015-2017 economic forecast for Austria

huGO-BildID: 45581248 Austrian National Bank Governor Ewald Nowotny presents the bank's 2015-2017 economic forecast for Austria during a news conference in Vienna, June 8, 2015. REUTERS/Heinz-Peter Bader

WienEZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny erwartet angesichts des niedrigen Ölpreises eine weiterhin geringe Inflation in der Euro-Zone. Ob die Europäische Zentralbank (EZB) ihre langfristige Inflationsprognose anpasse, sei noch nicht absehbar, sagte er am Donnerstag am Rande einer Veranstaltung in Wien. „Aber sicherlich ist es so, dass wir jedenfalls nicht mit einer raschen Rückkehr zu unserem Preisstabilitätsziel rechnen können.“ Das liegt mittelfristig bei knapp zwei Prozent. Im Juli lag die Teuerungsrate in der Währungszone bei 0,2 Prozent.

Grund für den niedrigen Ölpreis sei auch die schlechtere Entwicklung Chinas, was die Nachfrage nach dem Rohstoff dämpfe. Dies könne eine Bedrohung für die Weltwirtschaft darstellen. Die Euro-Zone sei davon aber vergleichsweise wenig betroffen, sagte Nowotny.

Nutznießer niedriger Zinsen

Staat

Der Staat verschuldet sich günstig. Für Steuerzahler bedeuten niedrigere Zinsausgaben des Staates tendenziell eine Entlastung.

Unternehmen

Unternehmen können sich günstig finanzieren. Das sichert und schafft Arbeitsplätze.

Häuslebauer

Wer einen Baukredit benötigt oder eine Anschlussfinanzierung, freut sich über niedrige Zinsen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×