Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.08.2013

13:45 Uhr

EZB-Umfrage

Experten senken Wachstumsprognose für Euro-Zone

Die Konjunktur im Euro-Raum kommt dieses Jahr nicht in Tritt: Experten haben ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum nach unten korrigiert. Ökonomen erwarten 2014 das Ende der Rezession in der Euro-Zone.

Notenbanker haben ihre Wachstumsprognose für die Euro-Zone nach unten korrigiert. dpa

Notenbanker haben ihre Wachstumsprognose für die Euro-Zone nach unten korrigiert.

FrankfurtDer Konjunkturpessimismus bei europäischen Finanzexperten wächst: In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) senkten 51 Ökonomen ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Euroraum in diesem Jahr um weitere 0,2 Prozentpunkte auf minus 0,6 Prozent. Auch für die kommenden beiden Jahre korrigierten die Experten ihre Vorhersage leicht nach unten.

Demnach wird es die Wirtschaft im Euro-Raum 2014 aus der Rezession schaffen. Mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,9 Prozent werde der Aufschwung aber bescheiden ausfallen. 2015 erwarten die Ökonomen ein Plus von 1,5 Prozent.

EZB-Präsident Mario Draghi sieht Anzeichen „einer gewissen Verbesserung“, allerdings auf niedrigem Niveau. Zuletzt war die Wirtschaft im Euro-Raum sechs Quartale lang geschrumpft. Im weiteren Jahresverlauf und 2014 sollte das Exportwachstum im Euro-Gebiet von einer allmählichen Erholung der weltweiten Nachfrage profitieren, schreiben die Notenbanker in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht.

Die Inlandsnachfrage werde durch die niedrigen Zinsen und die jüngsten Realeinkommens-Zuwächse gestützt. Auch die Erholung an den Finanzmärkten werde allmählich in der Wirtschaft ankommen: „Alles in allem dürfte sich die Konjunktur im Euro-Gebiet stabilisieren und langsam erholen.“

An der Preisfront sehen die Experten für die kommenden gut zwei Jahre keine Gefahren. Nach der Prognose wird die Inflation im Euro-Raum in diesem und im kommenden Jahr bei 1,5 Prozent liegen und 2015 leicht auf 1,8 Prozent ansteigen. Europas Währungshüter streben einen Wert von knapp unter 2 Prozent an, bei dem sie die Preisstabilität gewahrt sehen.

Von

dpa

Kommentare (9)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

08.08.2013, 15:13 Uhr

Wo bleibt unser "Rechner", der immer alles so schön propagandatreu gesundbetet?

ALFRED

08.08.2013, 15:19 Uhr

Wo bleibt die Schallplatte von Herrn Schäuble:"Wir sind auf einem guten Weg!"

Ein andere Artikel im HB:" Neue Rekordarbeitslosigkeit in
Griechenland"!

Herr Draghi(für die Optimisten:der gute Onkel Draghi) war
lange Zeit Investment-Banker. Die haben mit Derivaten zu tun. To derive bedeutet: ableiten! Die Investment-Banker haben so lange "abgeleitet", bis die Kassen der Banker voll und die Kassen der Anleger leer waren.
Untereinander waren die Kassen von einigen Banken noch voller und andere völlig leer! Die mußte dann der Steuer-
zahler, von der Politik gezwungen, zum Dank für die "Systemrelevanz" retten.

Wenn Herr Draghi nun die Verläufe der Bruttosozial-Produkt-
Kurve (BSP)"ableitet", so kommt er bei "verlangsamtem Rück-
gang" schon bei der zweiten Ableitung auf positive Werte!

Also Achtung, wenn Herr Draghi ableitet, wer hat anschlies-
send die Kasse voll und wer leer?

r-tiroch@t-online.de

08.08.2013, 16:41 Uhr

irgendwie müssen die Experten einen an der Waffel haben. jedes jahr kommt was von 2,8% Wachstum daher was im laufe des jahres bis auf 0,1% abgesenkt wird. für was braucht man solche pfeifen eigentlich?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×