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17.07.2015

22:52 Uhr

Fed ändert Stresstest-Regeln

US-Banken sollen Verschuldungsquote ausweisen

Die US-Notenbank Federal Reserve ändert die Regeln des jährlich anstehenden Stresstests, um Banken genauer durchzuleuchten: Ab 2017 sollen die Geldhäuser die Verschuldungsquote auch beim Gesundheitscheck ausweisen.

Der Stresstest der Fed prüft Banken wie die Citigroup auf Nieren und Herz. Reuters

Citigroup

Der Stresstest der Fed prüft Banken wie die Citigroup auf Nieren und Herz.

WashingtonDie US-Notenbank Federal Reserve (Fed) plant Änderungen beim jährlichen Stresstest für Banken. Ab 2017 sollten Geldhäuser die sogenannte Leverage Ratio (Verschuldungsquote) auch beim Gesundheitscheck ausweisen, schlug die Zentralbank am Freitag vor.

Bei der Leverage Ratio wird die Eigenkapitaldecke einer Bank ins Verhältnis zur gesamten Bilanzsumme gesetzt. Zudem solle es den Kreditinstituten nicht mehr gestattet werden, ihre selbst entwickelten Modelle zur Erfassung von Risiken in ihren Büchern zu benutzen. Die Banken sollten künftig auf Standardmodelle zurückgreifen.

Der Stresstest ist eine Konsequenz aus der Finanzkrise, in der Großbanken wie die Citigroup und die Bank of America schwankten und vom Staat gerettet werden mussten. In dem Gesundheitscheck prüft die Fed nun regelmäßig die Kredit- und Anleihen-Portfolios der Institute auf ihre Krisenfestigkeit.

In einem zweiten Schritt müssen die Geldinstitute ihre Pläne zur Auszahlung von Dividenden und Aktienrückkäufen von der Fed absegnen lassen. Zudem werden qualitative Kriterien zur Beurteilung des Risikomanagements angelegt.

Von

rtr

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