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09.10.2015

14:13 Uhr

Finanzkrise in Griechenland

Athen kommt nicht aus der Deflation

Die Preise fallen weiter in Griechenland – aus Sicht von Ökonomen ein Problem für Konsum und Investitionen im Krisengeschüttelten Land. Die Deflation hält sich damit hartnäckig auch den 31. Monat in Folge.

Griechenland kommt angesichts einer hartnäckigen Deflation nicht aus der Krise. dpa

Keine Besserung in Sicht

Griechenland kommt angesichts einer hartnäckigen Deflation nicht aus der Krise.

AthenGriechenland kommt nicht aus der Wirtschaftskrise und steckt weiter in der Deflation fest. Im September fielen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 1,7 Prozent, wie die Statistikbehörde Elstat am Freitag in Athen mitteilte.

Es ist bereits der 31. Monat in Folge mit fallenden Verbraucherpreisen. Nimmt man den von der EU verwendeten Harmonisierten Verbraucherpreisindex als Maßstab, dann belief sich der Preisverfall im September auf 0,8 Prozent.

Eine hartnäckige Deflation mit sinkenden Preisen gefährdet Investitionen, weil die Refinanzierung von Krediten über die Einnahmen schwieriger wird und weil die Konsumenten und Unternehmen in Erwartung weiter sinkender Preise Ausgaben für Konsum und Maschinen hinauszögern.

Von

dpa

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