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20.06.2014

07:30 Uhr

Finanzministerium

Steuereinnahmen sinken im Mai

ExklusivDie Steuereinnahmen sind im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat geringer ausgefallen. Noch ist das keine grundlegende Trendwende: Das Finanzministerium begründet es eher mit einem Gerichtsurteil und Zahlungsverzögerungen.

Die Steuereinnahmen sind im Mai um 6,7 Prozent gesunken. dpa

Die Steuereinnahmen sind im Mai um 6,7 Prozent gesunken.

DüsseldorfDie Steuereinnahmen sind im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,7 Prozent gesunken. Das berichtet das Handelsblatt (Freitagausgabe) unter Verweis auf Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. 

Grund für den Rückgang ist jedoch keine grundlegende Trendwende, sondern vielmehr ein Gerichtsurteil. Das Finanzgericht Hamburg hatte den Fiskus dazu verpflichtet, den Atomkonzernen 2,164 Milliarden Euro der umstrittenen Brennelementesteuer zu erstatten.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Die übrigen Steuern entwickelten sich im Mai dagegen nur leicht unter Plan. Das Plus bei der Lohnsteuer war mit 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat vergleichsweise gering, ebenso der Zuwachs der Umsatzsteuer um lediglich 0,6 Prozent. Rückgänge gab es bei der Einkommensteuer, bei der Abgeltungsteuer auf Dividenden und bei Strom- und Kfz-Steuer. Teilweise dürfte dies auf Sondereffekten, etwa durch Verzögerungen bei Zahlungsterminen, beruhen, hieß es aus dem Finanzministerium.

Mit einem Plus von 30 Prozent legte die Erbschaft- und Schenkungsteuer erneut ungewöhnlich stark zu. Mit 2,3 Milliarden Euro nahmen die Länder in fünf Monaten bereits fast so viel ein, wie im vergangenen Jahr binnen sieben Monaten.

Von

asr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

20.06.2014, 10:22 Uhr

Wasserstandsmeldung. Irgendwo ein Sack Reis umgefallen ??

Account gelöscht!

20.06.2014, 10:48 Uhr

"Steuereinnahmen sinken auf Null!" Das wäre mal eine erfreuliche Nachricht für uns Bürger. Das dringend notwendige Großreinemachen in Staat, Politik, Medien u. Gesellschaft wäre die Folge. Ob die Schlafschafe dafür schon bereit wären, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Account gelöscht!

20.06.2014, 17:08 Uhr

Das wird dann wieder durch die sogenannten POLITIKER dazu genutzt die Staatsverschuldung weiter nach oben zu treiben.
Nach neuesten Berechnungen eines Freiburger Instituts sind wir schon über 6,5 Billionen was dann 1440 Jahre Tilgungszeit heißt. So gut sind diese Leute ..... die belügen das Volk bis zur nächsten Währungsreform. Denn nur mit ihr kann sich ein Staat entschulden. Ihr solltet das nur wissen.....

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