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20.09.2011

11:28 Uhr

Firmen im Ausland

Konjunktur bremst Expansionspläne nicht

Trotz weltweit verhaltener Konjunkturaussichten lassen sich internationale Unternehmen einer Studie zufolge nicht von ihren Expansionsplänen abbringen. Deutschland belegt Platz 3 unter den beliebtesten Expansionszielen.

Ein Bauarbeiter in China: Das Land ist das beliebteste Expansionsziel von Unternehmen. dapd

Ein Bauarbeiter in China: Das Land ist das beliebteste Expansionsziel von Unternehmen.

FrankfurtDie weltweit verhaltenen Konjunkturaussichten können einer Studie zufolge internationale Unternehmen nicht von ihren Expansionsplänen abbringen. 95 Prozent von insgesamt 750 befragten mittelgroßen Firmen aus 13 Ländern rechnen damit, dass ihre Expansionsstrategie für die kommenden drei Jahre aufgeht, wie eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung der Unternehmensberatung BDO ergab. Das Auslandsgeschäft werde immer wichtiger: Im Durchschnitt rechnen die befragten Manager bis 2014 mit einem Anstieg des Auslandsanteils am Umsatz auf 44 Prozent von derzeit 37 Prozent.

Unter den bevorzugten Expansionszielen rangiere Deutschland weltweit auf Platz drei - zwölf Prozent der befragten Unternehmen gaben an, hier verstärkt investieren zu wollen. Die weltweit beliebtesten Expansionsziele seien China (16 Prozent) und die USA (15 Prozent). An Deutschland schätzen demnach vor allem chinesische Unternehmen die gut ausgebildeten Fachkräfte, die hohe technische Qualität sowie die effiziente Vertriebsstruktur.

Deutsche Firmen belegen der Studie zufolge zudem den dritten Platz der global am meisten investierenden Unternehmen. Beliebteste Länder für deutsche Investitionen seien nahezu gleichauf China (16 Prozent) und die USA (15 Prozent) sowie Frankreich und Großbritannien (beide sechs Prozent). Als größte Herausforderung bei der Auslandsexpansion nannten deutsche Unternehmen vor allem die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern im Zielland. Auch Wechselkursschwankungen und der örtliche Wettbewerb wurden als wesentlichen Hürden bezeichnet - noch vor bürokratischen und geopolitischen Hindernissen.

Befragt wurden für die Studie Aktiengesellschaften mit Umsätzen von 50 Millionen bis zu einer Milliarde Dollar aus Australien, Brasilien, China, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Indien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Russland, Saudi-Arabien und den USA.

Von

rtr

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