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23.09.2014

11:00 Uhr

Folge der Krisen

Deutsche Industrie wächst nur noch minimal

Die politischen Krisen machen der deutschen Industrie zu schaffen, sie wächst kaum noch. Der Barometer rutschte auf den tiefsten Stand seit 15 Monaten ab. Der Einkaufmanagerindex für die Wirtschaft kletterte dennoch.

Gütesiegel „Made in Germany“: Die vielen internationalen Krisen machen der deutschen Industrie zu schaffen. dpa

Gütesiegel „Made in Germany“: Die vielen internationalen Krisen machen der deutschen Industrie zu schaffen.

BerlinDie deutsche Industrie wächst kaum noch. Der Einkaufsmanagerindex fiel im September um 1,1 auf 50,3 Punkte, wie das Markit-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter rund 400 Unternehmen mitteilte. Damit rutschte das Barometer auf den tiefsten Stand seit 15 Monaten ab. Es hält sich nur noch knapp über der Marke von 50 Zählern, ab der ein Wachstum zum Vormonat signalisiert wird. Von Reuters befragte Ökonomen hatten 51,2 Punkte vorausgesagt.

Die Aufträge schrumpften erstmals seit Juni 2013 wieder, was die Aussichten eintrübt. „Es bleibt abzuwarten, ob die Industrie tatsächlich in eine Krise schlittert oder ob es sich nur um eine kurze Wachstumsdelle handelt“, sagte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike.

Während der exportabhängigen Industrie die vielen internationalen Krisen wie der Konflikt mit Russland zu schaffen machen, können die Dienstleister auf einen robusten Binnenmarkt bauen. Deren Einkaufsmanagerindex kletterte um 0,5 auf 55,4 Punkte. Hier hatten Ökonomen nur mit 54,6 Zählern gerechnet. Allerdings schätzten die Dienstleister ihre Aussichten so schlecht ein wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Kolodseike macht dafür die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro je Stunde im Januar 2015 verantwortlich.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft – Industrie und Dienstleister zusammen – kletterte um 0,3 auf 54,0 Punkte. „Auch der Stellenaufbau gewann nochmals an Tempo – was allerdings ausschließlich auf den florierenden Servicesektor zurückzuführen war“, sagte Kolodseike.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Herr Eric Boule

23.09.2014, 15:27 Uhr

Jetzt staunt sich die Politik das es kein Wachstum mehr gibt nachdem man Alles unternommen hat die Wirtschaft abzuwuergen.EU hat sich schon ein Nasenbluten eingeholt nach ersten Russland Sanktionen.Das ist auch logisch weil hinter geschlossenen NatoTueren ist die Langzeitstrategie schon ausfuehrlich diskutiert,simuliert+durchgerechnet.Politische Vorbereitung war schon frueher m dem PutinBashing+sogenannte Kritik auf russische Demokratie.NatoPolitik,getrieben v USA hat auch Siemens chancenlos dastehen lassen beim Verkauf der franzoeschen Alstom,nach dem Riesenbussgeld der BNP in USA,dasgleiche m/d annulierten Kriegsschiffen an Russland,wird einfach verrechnet m BNP-Bussgeld.Man kann das nicht anders bezeichnen als MaffiaPraxis,was das Schlimmste vermuten laesst f/d Freihandelsvertrag worin man eingezwungen wird+woran keine Kritik geuebt werden darf.Wichtige wirtschaftliche EUGesetze werden ausser Kraft gesetzt.EU wird total USGrosskonzernen+USWallstreetbanken ausgeliefert.EU muss schnellstens EU-NatoMinister entlassen+die Nato in eine EU-Organisation aendern,ohne Kriegshetzer wie USA

Frau Ellis Müller

24.09.2014, 07:57 Uhr

Das ist ja ein Superjob von Frau Merkel und ihren Gehilfen. Hier die Wirtschaft abwürgen, um den USA zu gefallen und ins allgemeine Säbelrasseln gegen Russland einzustimmen. Wenn wir nicht aufpassen, schafft sie es noch, dass ein Krieg in Europa passiert.

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