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08.12.2014

15:06 Uhr

Folge der Sanktionen

Staatshilfen für Russlands Automarkt

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Staatshilfen stabilisieren den zuvor stark rückgängiger Absatz auf dem russischem Automarkt. Das Gesamtjahr soll jedoch einen Gesamtumsatzrückgang von zwölf Prozent mit sich bringen.

Von den Sanktionen betroffen: Das BMW-Werk in Kaliningrad. dpa

Von den Sanktionen betroffen: Das BMW-Werk in Kaliningrad.

MoskauDie jüngsten Staatshilfen haben den Auto-Markt in Russland stabilisiert. Wie der Branchenverband AEB am Montag mitteilte, fiel der Absatz im November zum Vorjahr nur noch um 1,1 Prozent auf 229.439 Fahrzeuge. Im Oktober hatte es noch ein Minus von 9,9 Prozent gegeben. Der AEB sprach von einer "außergewöhnlichen Nachfrage" in den vergangenen Wochen. Diese gehe auf staatliche Anreize zurück, aber auch die Sorge der Verbraucher vor Preiserhöhungen im kommenden Jahr. Sie zögen deswegen geplante Käufe vor.

Für Januar bis November betrug der Rückgang 11,6 Prozent auf 2,22 Millionen Wagen. Für das Gesamtjahr rechnet der Verband mit einem Einbruch von zwölf Prozent. Die russische Wirtschaft leidet unter den Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise. Die Regierung in Moskau hatte im September ein Anreizprogramm für den Auto-Kauf mit einem Volumen von zehn Milliarden Rubel (etwa 152 Millionen Euro) aufgelegt. Vergangene Woche wurde es mit der gleichen Summe verlängert.

Von

rtr

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