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24.04.2013

07:33 Uhr

Frühjahrsprognose

Zahl der Arbeitslosen geht weiter zurück

ExklusivDie Regierung zeigt sich in der Frühjahrsprognose optimistisch: Im Schnitt rechnet sie für 2013 mit einer Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent. Und im kommenden Jahr soll sich die Situation noch weiter entspannen.

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt entspannt sich weiter, sagt die Bundesregierung. dpa

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt entspannt sich weiter, sagt die Bundesregierung.

BerlinDie Bundesregierung erwartet im laufenden Jahr einen sehr robusten Arbeitsmarkt. So rechnet sie in ihrer „Frühjahrsprognose“ für 2013 im Schnitt mit einer Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent, im kommenden Jahr geht sie mit 6,6 Prozent von einer weiteren Entspannung aus. Das erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen. Im März 2013 betrug die Arbeitslosenquote in Deutschland 7,3 Prozent. In Jahresdurchschnitt liegt laut der Prognose die Arbeitslosigkeit 2013 bei 2,9 Millionen. Die Zahl der Erwerbstätigen steigt im laufenden Jahr um 200.000, im kommenden Jahr nochmals um 120.000.

Zurückhaltender als die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute gibt sich die Regierung beim Wirtschaftswachstum. Sie rechnet für das laufende Jahr lediglich mit einem Wachstum von einem halben Prozent. Unter Ökonomen bedeutet dies eine Spanne zwischen 0,4 bis 0,6 Prozent. Die Wirtschaftsforschungsinstitute gingen in ihrer jüngsten Konjunkturprognose für dieses Jahr von 0,8 Prozent Wachstum aus. Dieser Einschätzung wollen die Experten der Bundesregierung nicht folgen. Gründe für die niedrigere Annahme sind die Auswirkungen der Schuldenkrise in Europa. Der lange Winter habe zudem die Erholung der Wirtschaft eingeschränkt.

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Wesentlich positiver fällt die Prognose der Regierung dagegen für das kommende Jahr aus. Das Wachstum soll dann in einer Spanne von 1,6 bis 1,9 Prozent liegen. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will die Zahlen offiziell am Donnerstag vorstellen.

Von

sig

Kommentare (7)

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Account gelöscht!

24.04.2013, 07:52 Uhr

In Jahresdurchschnitt liegt laut der Prognose die Arbeitslosigkeit 2013 bei 2,9 Millionen.....
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Und hier die Zahlen die Schröder ,Fischer und Trittin zu verantworten haben :

Deutschland: Höchste Arbeitslosigkeit seit 1933
Von Peter Schwarz
3. März 2005
Mit über 5,2 Millionen hat die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland den höchsten Stand seit 1933, dem Jahr der Machtübernahme der Nationalsozialisten erreicht.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) meldete für Februar eine Zahl von 5.216.434 Menschen, die offiziell als Arbeitslose registriert sind. Das entspricht einer Quote von 12,6 Prozent - 10,4 Prozent in den alten und 20,7 Prozent in den neuen Bundesländern. Den Spitzenwert hält Mecklenburg-Vorpommern, wo fast jeder Vierte ohne Arbeit ist. Bundesweit sind mehr als ein Drittel der Betroffenen Langzeitarbeitslose, das heißt, sie sind seit einem Jahr oder länger ohne Beschäftigung.
Die Bundesregierung hat versucht, diese Zahlen zu relativieren, indem sie auf die veränderte Zählweise aufgrund der Hartz-IV-Gesetze sowie den harten Wintereinbruch im Februar hinwies. Doch selbst wenn man diese Faktoren berücksichtigt, handelt es sich immer noch um die höchste Arbeitslosenzahl seit 1998, als SPD und Grüne die Regierung übernahmen. Und vom Anstieg um 161.000 gegenüber Januar sind gerade 16.000 auf die saisonale Winterarbeitslosigkeit zurückzuführen.

Bundeskanzler: Gerhard Schröder 27. Oktober 1998 - 22. November 2005 SPD

Gast

24.04.2013, 08:31 Uhr

"Prognose"

Tolle Wurst.

Was rechnen wir denn dieses mal aus den Statistiken raus?

Micha

24.04.2013, 08:36 Uhr

In 2 Jahren haben wir 0% Arbeitslosenquote. Die sind dann alle in Hartz 4!

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