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20.03.2017

17:06 Uhr

Geldpolitik

EZB kauft mehr Staatsanleihen

Die Europäische Zentralbank hat ihre Staatsanleihenkäufe hochgefahren. In der vergangenen Woche nahmen die EZB und die nationalen Notenbanken öffentliche Schuldentitel im Umfang von 16,03 Milliarden Euro in ihre Bücher.

Mit den Käufen wollen EZB-Präsident Mario Draghi und seine Notenbankkollegen der Wirtschaft unter die Arme greifen und für mehr Inflation sorgen. dpa

Mario Draghi

Mit den Käufen wollen EZB-Präsident Mario Draghi und seine Notenbankkollegen der Wirtschaft unter die Arme greifen und für mehr Inflation sorgen.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) fährt ihre in Deutschland umstrittenen Staatsanleihenkäufe hoch. In der Woche bis zum 17. März nahmen die EZB und die nationalen Notenbanken öffentliche Schuldentitel im Umfang von 16,03 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die Euro-Notenbank am Montag in Frankfurt mitteilte. In der Vorwoche waren es noch 15,57 Milliarden Euro.

Die Währungshüter begannen mit den Transaktionen im März 2015. Inzwischen haben sie Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldentitel im Volumen von 1,435 Billionen Euro erworben.

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Wenn es nach den ursprünglichen Plänen ginge, müssten die umstrittenen Anleihekäufe der EZB längst beendet sein. Aber noch wagt Draghi nicht den Ausstieg aus der ultralaxen Geldpolitik. Er fürchtet „politische Unfälle“.

Mit den Käufen wollen EZB-Präsident Mario Draghi und seine Notenbankkollegen der Wirtschaft unter die Arme greifen und für mehr Inflation sorgen. Das Gesamtprogramm soll noch bis Ende Dezember dieses Jahres laufen und samt anderer Wertpapierkäufe ein Volumen von 2,28 Billionen Euro erreichen. Ab April sinken den Planungen zufolge die monatlichen Käufe auf 60 von bislang 80 Milliarden Euro.

Von

rtr

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